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20210225154508

Althusmann setzt auf vorsichtige Öffnung des Tourismus zu Ostern

14:57
25.02.2021
Niedersachsens Wirtschaftsminister und Vize-Regierungschef Bernd Althusmann (CDU) setzt auf eine vorsichtige Öffnung des Tourismus zu Ostern. Zwar könne es bei der aktuellen Corona-Lage keine Entwarnung geben, sagte Althusmann am Donnerstag in Hannover. „Aber die Strategie des Impfens und Testens wird uns in die Normalität führen können.“ Mit Blick auf die Osterferien gehe es darum, eine vorsichtige, gestaffelte Perspektive für den Tourismus zu entwickeln. Dies halte er im Moment für denkbar. Wichtig sei bei den nächsten Bund-Länder-Beratungen zum Corona-Kurs am kommenden Mittwoch eine starke Abstimmung der Länder untereinander.

Er wolle den Osterurlaub noch nicht aufgeben, sagte Althusmann auch der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Er gehe davon aus, dass mit einer klugen Strategie und einem deutlichen Ausbau der Testungen und Impfungen manches möglich sein werde – für Gastronomie, Einzelhandel und Wirtschaft. Althusmann forderte, die Impfzentren auch als Testzentren auszurüsten.

Jean-Pierre Fellmer

Grenzstreit und Impfpass: EU-Gipfel ringt um gemeinsame Corona-Linie

14:49
25.02.2021
Wenige Monate vor der Sommersaison ist noch kein gemeinsamer EU-Impfpass mit Vorteilen für Corona-Geimpfte in Sicht. Kanzlerin Angela Merkel und ihre Kollegen berieten beim EU-Gipfel am Donnerstag über ein solches Zertifikat, doch gingen die Vorstellungen noch weit auseinander. Merkel äußerte Bedenken, ihr österreichischer Kollege Sebastian Kurz machte Druck.

Uneins sind sich die EU-Staaten auch über verschärfte Einreiseregeln, wie sie Deutschland eingeführt hat. An einem Strang wollen alle 27 aber bei der Beschleunigung der Impfungen und beim Abbremsen gefürchteter Virusvarianten ziehen. EU-Behörden ermitteln unterdessen wegen dubioser Impfstoff-Angebote in Milliardenhöhe. 

Jean-Pierre Fellmer

EU-Gipfel zu Corona begonnen - Staaten wollen Tempo beim Impfen

14:10
25.02.2021
Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre EU-Kollegen haben am Donnerstagnachmittag ihren Videogipfel für eine engere Zusammenarbeit in der Corona-Krise begonnen. Dies teilte ein Sprecher von EU-Ratspräsident Charles Michel auf Twitter mit. Vorrangig geht es darum, wie die Corona-Impfungen beschleunigt und die gefürchteten Virusvarianten bekämpft werden können.

Thema sind aber auch die verschärften Kontrollen an den deutschen Grenzen zu Tschechien und Österreich, die bei einigen EU-Nachbarn und der EU-Kommission auf Kritik stoßen. Sie befürchten, dass Pendler und wichtige Waren an den Grenzen aufgehalten werden und der Binnenmarkt leidet. Auch die Pläne für einen gemeinsamen EU-Impfpass und mögliche Vorteile für Geimpfte stehen zur Debatte. Entscheidungen werden aber noch nicht erwartet.

Die EU-Staats- und Regierungschefs sprechen sich etwa einmal im Monat über die Zusammenarbeit in der Corona-Krise ab. Für Freitag ist eine weitere Gipfel-Videokonferenz zu außen- und sicherheitspolitischen Themen angesetzt.

Jean-Pierre Fellmer