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20210217124743

Corona-Inzidenz steigt in Thüringen wieder

11:18
17.02.2021
In Thüringen ist der Corona-Inzidenzwert erneut gestiegen. Am Mittwoch meldeten Staatskanzlei und Robert-Koch-Institut 111,6 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Das ist fast doppelt so hoch wie der Bundeswert, den das RKI am Mittwochmorgen mit 57 angab. Thüringen bleibt also das am schwersten von der Pandemie betroffene Bundesland.

Am vergangenen Wochenende hatte der Sieben-Tage-Wert je 100.000 Einwohner in Thüringen erstmals seit vielen Wochen wieder unter 100 gelegen, seit Wochenbeginn geht die Zahl erneut nach oben - bei regionalen Unterschieden. Während der Landkreis Nordhausen am Mittwoch einen Inzidenzwert von 27,6 aufwies, lag er im Kreis Schmalkalden-Meiningen bei 201,7.

Von Dienstag zu Mittwoch (Stand 0.00 Uhr) kamen landesweit 489 neue Fälle hinzu. Außerdem wurden seit Dienstag 41 weitere Tote im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet. Damit stieg die Gesamtzahl dieser Todesfälle seit Pandemiebeginn auf 2655.

Jan-Felix Jasch

Spahn: Britische Virusmutation breitet sich schnell aus

10:36
17.02.2021
Die in Großbritannien entdeckte, wohl deutlich ansteckendere Variante des Coronavirus breitet sich nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Deutschland schnell aus. Nach neuen Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) stieg der Anteil dieser Mutation an den untersuchten positiven Proben binnen zwei Wochen von knapp 6 Prozent auf mehr als 22 Prozent, wie Spahn am Mittwoch in Berlin sagte.

Jan-Felix Jasch

Corona lässt die Löhne sinken

10:16
17.02.2021
Die Corona-Krise hat negative Auswirkungen auf die Einkommen der Menschen in Deutschland. Erstmals seit Beginn der Erhebungen 2007 sind im vergangenen Jahr die Nominallöhne zurückgegangen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden berichtete.

Einschließlich von Sonderzahlungen lagen die Bruttolöhne durchschnittlich 0,6 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, hieß es auf der Grundlage vorläufiger Zahlen. Da gleichzeitig die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent gestiegen sind, blieben den Beschäftigten real rund 1,0 Prozent weniger Gehalt als noch 2019.

In der Statistik ist allerdings das Kurzarbeitergeld nicht berücksichtigt, das in der Corona-Krise für Millionen Erwerbstätige die Einkommensverluste zumindest abgefedert hat. Die Ausschläge nach unten sind 2020 wesentlich heftiger als in der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2009. Damals waren die nominalen Verdienste noch minimal um 0,2 Prozent gestiegen und die realen Verdienste um 0,1 Prozent gesunken.

Jan-Felix Jasch