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20210214121939

Unfallchirurg erwartet mehr Unfälle nach Lockdown-Ende

08:47
14.02.2021
Winterwetter, Homeoffice und Lockdown - da lädt das Sofa geradezu zum Verweilen ein. Sobald sich an dieser Situation etwas ändert, könnte es laut dem Unfallchirurgen Felix Walcher von der Uniklinik Magdeburg zu mehr Unfällen kommen. „Die Menschen werden ihrem Bewegungsdrang nach Monaten des Stillstandes nachkommen, viele sind aber in den letzten Monaten etwas "eingerostet"“, sagte das Präsidiumsmitglied der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in Berlin auf dpa-Anfrage. Damit steige auch die Unfallgefahr. Eine Überlastung der Notfallambulanzen und der unfallchirurgischen Kliniken befürchte er aber nicht.

Bereits jetzt seien die Notaufnahmen ausgelastet. „Durch das Winterwetter stürzen Menschen jeden Alters und werden mit Verletzungen aller Art in Krankenhäuser eingeliefert“, sagte Walcher, der die Klinik für Unfallchirurgie der Universitätsklinik Magdeburg leitet. Bei Schnee und Eis komme es jedes Jahr gehäuft zu Unfällen, mit denen die Kliniken jedoch rechnen würden.

Jan-Felix Jasch

6114 Corona-Neuinfektionen und 218 neue Todesfälle gemeldet

07:54
14.02.2021
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6114 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 218 weitere Todesfälle verzeichnet, wie aus Zahlen des RKI vom Sonntag hervorgeht. Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz unterschritten die Marke von 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.30 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

Am Sonntag vergangener Woche hatte das RKI binnen eines Tages 8616 Neuinfektionen und 231 neue Todesfälle verzeichnet. Der Höchststand von 1244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33 777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden - er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 57,4. Vor vier Wochen, am 17. Januar, hatte die Inzidenz noch bei 136 gelegen. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die meisten Bundesländer verzeichnen laut RKI weiterhin sinkende Sieben-Tages-Inzidenzen.

Jan-Felix Jasch