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20210209125527

Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA weiter rückläufig

09:02
09.02.2021
In den USA geht die Zahl der täglich erfassten Corona-Neuinfektionen weiter zurück. Die Behörden meldeten am Montag 86 646 neue Fälle, wie aus den Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore von Dienstagmorgen (MEZ) hervorging. Das sind fast 48.000 weniger als am Montag der Vorwoche. Der bisherige Tagesrekord war am 2. Januar mit 300.282 neuen Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet worden.

Auch die Zahl der täglichen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Ansteckung ging im Wochenvergleich zurück. Sie lag laut JHU am Montag bei 1465. Am gleichen Tag der Vorwoche waren 2031 Todesfälle gemeldet worden. Der bisherige Höchstwert wurde am 4. Februar mit 5085 Toten verzeichnet.

In dem Land mit seinen rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang rund 27 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, mehr als 465.000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Jan-Felix Jasch

Region Hannover will britische Corona-Mutation eindämmen

08:37
09.02.2021
Wegen des Vordringens der britischen Coronavirus-Mutation ändert die Region Hannover ihr Vorgehen bei der Kontaktverfolgung. So werde die reguläre Quarantänezeit für alle direkten Kontaktpersonen eines Corona-Infizierten ab sofort auf 14 Tage hochgesetzt. Das kündigte Andreas Kranz, Leiter des Fachbereichs Öffentliches Gesundheitswesen, an. Ein sogenanntes Freitesten durch einen Schnelltest nach zehn Tagen sei bis auf weiteres nicht mehr möglich.

Wenn es bessere Analysemöglichkeiten gebe, könne man wieder differenzierter vorgehen, sagte Kranz. „Aber im Moment können wir bei keinem Fall ausschließen, dass es sich um eine Mutation handelt.“

Bei einer Testserie war in 74 Proben 32 Mal die britische Virusmutation B.1.1.7 isoliert worden. „Wir müssen also annehmen, dass sich der Anteil der Mutationen deutlich im zweistelligen Prozentbereich bewegt“, sagte Cora Hermenau, Gesundheitsdezernentin der Region Hannover. Bislang sind 137 Fälle mit dem Virus B.1.1.7 in digitalen System der Region Hannover erfasst.

Sobald eine Infektion an einer Schule auftrete, werde für alle Kontaktpersonen ersten Grades (K1) ein PCR-Test organisiert, um mögliche Ansteckungen auszuschließen, sagte Hermenau. Positiv vorliegende Befunde sollten, soweit möglich, auf eine Mutation überprüft werden. „Das ist eine Vorsichtsmaßnahme, bis wir mehr über die tatsächlichen Risiken wissen, die die neuen Virusformen mit sich bringen“, sagte sie.

Jan-Felix Jasch