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Niedersachsen hat ersten Astrazeneca-Impfstoff erhalten

12:36
07.02.2021
Auch Niedersachsen hat eine erste Lieferung mit Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca bekommen. Der Impfstoff sei im Verteilzentrum angekommen, teilte eine Sprecherin des Sozial- und Gesundheitsministeriums in Hannover mit. Die erste Partie umfasst 33 600 Dosen Impfstoff. Die Verteilung auf die einzelnen Impfzentren werde derzeit vom Ministerium geplant und vorbereitet. „Das Land wird 100 Prozent der gelieferten Menge zeitnah nach Erhalt ausliefern“, hieß es. Am Samstag hatten mehrere Bundesländer Astrazeneca-Impfstoff erhalten - darunter Hessen, Thüringen, Berlin und Nordrhein-Westfalen.

Die Impfungen mit dem Astrazeneca-Präparat sollen in den niedersächsischen Impfzentren erfolgen. Wer ihn bekommt, legt die überarbeitete Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums fest. Demnach sind Menschen unter 65 Jahren aus der höchsten Prioritätengruppe berechtigt. „Zu denken ist dabei insbesondere an das Personal in der ambulanten Pflege und in besonders gefährdeten Bereichen der Krankenhäuser“, sagte die Sprecherin des niedersächsischen Gesundheitsministeriums. „Die entsprechenden Einrichtungen sollen von den Impfzentren direkt kontaktiert werden.“

Max Seidenfaden

Verschärfte Einreiseregeln in Dänemark - Corona-Test nach Ankunft

10:40
07.02.2021
In Dänemark gelten seit dem Wochenende verschärfte Einreiseregeln. Reisende, die über den Landweg oder Häfen einreisen, müssen sich seit Sonntag binnen 24 Stunden nach Ankunft einem Corona-Test unterziehen. Nach dem Test wird eine zehntägige häusliche Quarantäne verlangt, wie die dänische Regierung am Samstag bekanntgab.

Von Ausländern, die in Dänemark nicht gemeldet sind, kann zudem verlangt werden, bereits bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorzuweisen. Flugreisende dürfen seit Januar nur mit einem negativen Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, einreisen.

Personen, die die Regeln nicht einhalten, droht eine Geldbuße von umgerechnet 470 Euro. Die Maßnahmen wurden mit dem Auftreten von neuen, wohl ansteckenderen Varianten des Coronavirus vor allem im Großbritannien begründet. Ausnahmen gelten für Menschen, die wichtige Güter transportieren, in Grenzgegenden in Norddeutschland oder Südschweden leben, sowie für Berufspendler.

Max Seidenfaden

899 neue Corona-Infektionen in Niedersachsen

10:26
07.02.2021
Der Anstieg der Corona-Infektionen in Niedersachsen hat sich am Sonntag leicht abgeschwächt. Dem Landesgesundheitsamt wurden 899 neue Fälle gemeldet, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Am Samstag gab es 956 neue Fälle, am Freitag 942. Die Gesamtzahl der laborbestätigten Infektionen kletterte damit auf 148 402, die der mit dem Virus gestorbenen Menschen um 14 auf 3578. Einer Hochrechnung zufolge sind 88,1 Prozent der Infizierten inzwischen wieder genesen.

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen lag bei 70,3 - so viele Menschen je 100 000 Einwohner haben sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt. Im Vergleich mit den vergangenen Tagen sank dieser Wert leicht, am Samstag lag er bei 71, am Freitag bei 72,9.

Im Landkreis Vechta stieg die Sieben-Tage-Inzidenz auf 184,9, am Vortag waren es noch 173,7. Ebenfalls hoch fiel der Wert in den Landkreisen Uelzen (175,3) und Nienburg (160,6) aus. Besonders niedrig lag er in den Landkreisen Verden (23,3) und Friesland (24,3).

Max Seidenfaden