Letztes Update:
20210203124140

23 Neuinfektionen im Land Bremen

16:53
02.02.2021
Im Land Bremen gibt es aktuell 1.119 (+2) aktive Corona-Infektionen, 16.022 (+23) insgesamt bestätigte Fälle, 14.588 (+16) Genesene und 273 (+5) an oder in Folge einer Corona-Infektion Verstorbene. Das teilt das Gesundheitsressort mit. 
Auf Bremerhaven entfallen davon 210 (-16) aktive Infektionen, 1.768 (+1) insgesamt bestätigte Fälle, 1.524 (+16) Genesene und 34 (+1) Verstorbene. Der Inzidenzwert beträgt in Bremen 77,2
und in Bremerhaven 103,6.

Michael Rabba

NHL schließt Trainingsgelände und sagt Spiele der Devils ab

16:49
02.02.2021
Die NHL untersucht einen möglichen Corona-Ausbruch bei den New Jersey Devils und hat alle Partien des Teams bis einschließlich 6. Februar abgesagt. Dies geschehe, weil vier zusätzliche Profis auf die Corona-Liste gesetzt worden seien, teilte die beste Eishockey-Liga der Welt am Montag mit. Auf die Liste kommen Profis, die entweder positiv getestet worden sind oder als Kontaktperson gelten. Das Trainingsgelände sei bis auf Weiteres geschlossen für Spieler, hieß es.

Insgesamt stehen nun zehn Spieler der Devils auf dieser Liste, allerdings auch aus Gründen, die nicht auf eine Infektion schließen lassen. So darf etwa Abwehrspieler Connor Carrick laut eines Berichts auf der NHL-Homepage derzeit nicht spielen, weil er bei der Geburt seines Kindes dabei war und Aaron Dell muss in Quarantäne, weil er erst am 18. Januar von den Toronto Maple Leafs verpflichtet worden war.

Max Seidenfaden

Sorge wegen Mutation der britischen Coronavirus-Variante

16:40
02.02.2021
Mit Sorge haben britische Wissenschaftler auf eine Mutation der zunächst in England entdeckten Variante des Coronavirus reagiert. Ein Bericht der Gesundheitsbehörde Public Health England habe ergeben, dass die E484K genannte Mutation spontan in einer Handvoll Fälle aufgetaucht sei, meldete die Nachrichtenagentur PA am Dienstag. „Dies deutet darauf hin, dass die britische Variante nun selbstständig die E484K-Änderung entwickelt“, sagte Jonathan Stoye vom Francis Crick Institute. Nach Informationen des Senders Sky News waren 11 von 200 000 Proben betroffen.

Laboruntersuchungen hätten gezeigt, dass Antikörper weniger in der Lage seien, an Spike-Proteine mit E484K-Mutation zu binden, meldete PA. Wissenschaftler Stoye sagte, es sei nicht überraschend, dass neue Varianten auftreten. „Es bleibt abzuwarten, ob diese Mutation dem neuen Virus einen Wachstumsvorteil verschaffen wird.“ Der Virologe Julian Tang von der Universität von Leicester sprach von einer „besorgniserregenden Entwicklung“, die allerdings „nicht völlig unerwartet“ komme. Tang sagte, es sei umso wichtiger, sich an die Corona-Regeln zu halten und die Ausbreitung des Virus zu stoppen, damit es kein „Schmelztiegel“ für neue Varianten werde.

Max Seidenfaden