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16 417 Corona-Neuinfektionen und 879 neue Todesfälle gemeldet

07:24
23.01.2021
Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 16.417 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 879 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Samstagmorgen bekanntgab. Vor genau einer Woche hatte das RKI 18.678 Neuinfektionen und 980 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Samstagmorgen bei 112,6.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 2.122.679 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 23.01., 00.00 Uhr). Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 51.521. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.795.400 an.

Max Seidenfaden

Kapitel

Freitag, 22. Januar

Das war am Freitag, 22. Januar, wichtig:

22:01
22.01.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Die Bremische Bürgerschaft hat am Freitag den Weg frei gemacht für die Verschärfung der Maskenpflicht im öffentlichen Raum
  • Das Gesundheitsamt meldet 83 neue Infektionen im Land Bremen, 73 in der Stadtgemeinde Bremen, 10 in Bremerhaven (Stand: 16 Uhr Bremen, 15 Uhr Bremerhaven). Zwei weitere Personen sind in der Stadtgemeinte Bremen gestorben, insgesamt sind es nun 250 seit Ausbruch der Pandemie.
  • In Niedersachsen soll kurzfristig eine flächendeckende Informationskampagne zur Corona-Schutzimpfung beginnen. Das hat der Landtag in Hannover am Freitag mit sehr großer Mehrheit bei wenigen Enthaltungen beschlossen. 

Deutschland und die Welt:

  • Wegen besonders hoher Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung ab Sonntag erstmals mehr als 20 Länder als Hochrisikogebiete eingestuft, darunter Tschechien, Portugal, Spanien und Ägypten sowie die USA. 
  • Die zuerst in Großbritannien entdeckte Variante des Coronavirus ist möglicherweise tödlicher als die bislang vorherrschende. Dafür gebe es „einige Hinweise“ sagte der britische Premierminister Boris Johnson am Freitag in einer Pressekonferenz im Regierungssitz Downing Street in London.
  • Wegen der Gefahr durch neue Varianten des Coronavirus wollen die EU-Staaten vermeidbare Reisen weitestgehend ausbremsen, die Grenzen für Waren und Pendler aber offen halten. Das vereinbarten die Staat- und Regierungschefs bei einem Videogipfel. Zur Debatte stehen nun neue Test- und Quarantänepflichten für Menschen aus „dunkelroten Zonen“ mit sehr hohen Corona-Fallzahlen. In Deutschland entspricht die Rechtslage aber bereits im Wesentlichen den EU-Plänen.

Jean-Pierre Fellmer