Letztes Update:
20210122172436

Impfstofffirma Astrazeneca: Liefermengen für EU niedriger als geplant

17:24
22.01.2021
Der Hersteller Astrazeneca wird zunächst weniger Corona-Impfstoff an die EU liefern als geplant. Sollte der britisch-schwedische Konzern die Zulassung von der EU erhalten, werde die Menge zu Beginn niedriger sein, sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitag auf Anfrage. Grund seien geringere Erträge an einem Produktionsstandort „innerhalb unserer europäischen Lieferkette“. Eine Verzögerung der Lieferungen sei aber nicht geplant.

Jean-Pierre Fellmer

Ministerin Reimann entschuldigt sich für Impfbriefe an Tote

16:49
22.01.2021
Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann (SPD) hat sich dafür entschuldigt, dass Info-Schreiben des Ministeriums über Corona-Impfungen auch an Verstorbene verschickt worden sind. „Ich bitte die Angehörigen, die sich da verletzt fühlen, um Entschuldigung“, sagte Reimann am Freitag im Landtag in Hannover. Bei rund 210 000 verschickten Schreiben, für die die Post eigene unvollständige Adressenlisten nutzte, hätten sich einzelne Fehler nicht vermeiden lassen.

Auch Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) bat um Nachsicht. Beim Versuch, eine große Zahl von Menschen mit Informationen über eine Impfung persönlich und schnell zu erreichen, könne es auch zu Fehlern und Pannen kommen.

Die Schreiben sollten Menschen über 80 Jahre über die ab Februar für sie anstehende Impfmöglichkeit in Niedersachsen informieren. Parallel zu der Briefaktion des Ministeriums werden Betroffene auch parallel von ihrer Kommune angeschrieben, die dafür ihre Meldedaten nutzt.

Max Seidenfaden

83 gemeldete neue Infektionen im Land Bremen am Freitag

16:30
22.01.2021
Das Gesundheitsamt meldet 83 neue Infektionen im Land Bremen, 73 in der Stadtgemeinde Bremen, 10 in Bremerhaven (Stand: 16 Uhr Bremen, 15 Uhr Bremerhaven). Zwei weitere Personen sind in der Stadtgemeinte Bremen gestorben, insgesamt sind es nun 250 seit Ausbruch der Pandemie. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 76,3 in der Stadtgemeinde Bremen und bei 84,1 in Bremerhaven.

Jean-Pierre Fellmer