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Medien: Österreich verlängert Lockdown bis zum 7. Februar

07:18
17.01.2021
Österreich soll seinen harten Lockdown um zwei weitere Wochen bis zum 7. Februar verlängern, wie die Nachrichtenagentur APA Samstagabend aus Verhandlerkreisen erfuhr. Handel und Gastronomie blieben demnach weiter geschlossen, Schulen bieten weiter Distanzunterricht an. Aufgrund der mittlerweile auch in Österreich festgestellten und wohl ansteckenderen Virus-Mutation aus Großbritannien haben Experten eindringlich vor zu frühen Öffnungsschritten gewarnt. Bundeskanzler Sebastian Kurz kündigte für Sonntagvormittag eine Pressekonferenz an.

Ab 8. Februar sollen nach Informationen der APA der Handel sowie körpernahe Dienstleister und Museen öffnen dürfen. Besucher und Kunden müssen dort künftig die besonders schützenden FFP2-Masken tragen und mit zwei Metern mehr Abstand halten. Mitte Februar sei geplant, die Lage für die Gastronomie, Hotellerie und für Veranstalter neu zu beurteilen.

Begonnen hatten die jüngsten Maßnahmen in Österreich in einer leichteren Variante Anfang November. Seit 26. Dezember gilt - mit Ausgangsbeschränkungen rund um die Uhr - der harte Lockdown erneut. Aktuell sind der Handel - bis auf notwendige Geschäfte - sowie Gastronomie und Hotellerie in Österreich gesperrt. Auch Schulen sind im Fernunterricht und nur für die Notbetreuung von Kindern geöffnet.

Patrick Reichelt

Kapitel

Samstag, 16. Januar

Iran beginnt mit Massenimpfung gegen Corona im März

21:01
16.01.2021
Der Iran wird nach Angaben von Präsident Hassan Ruhani im März mit der Massenimpfung gegen Corona beginnen. „Wir werden mit der Impfung vor dem Ende des (persischen) Jahres (20. März) beginnen. (...) Priorität haben zunächst Ärzte und Pfleger“, sagte Ruhani am Samstag. Im neuen persischen Jahr sollen dann Ruhani zufolge die Impfungen nach und nach ausgeweitet werden. Dabei wolle das Land sowohl iranische als auch exportierte Impfstoffe, vor allem das Vakzin „Pasteur“, einsetzen, so der Präsident im Staatsfernsehen.

Zu dem Impfstoff „Pasteur“ nannte Ruhani keine weiteren Details. Angeblich handelt es sich dabei um ein iranisch-kubanisches Vakzin. Das Außenministerium in Havana hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, Kuba werde seinen Corona-Impfstoff Soberana 02 zum Teil im Iran testen. Teheran hat eine solche Zusammenarbeit mit Kuba bestätigt. In Kuba haben sich bisher nur wenige Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, was eine Überprüfung der Wirksamkeit eines Impfstoffes schwierig macht. Der Iran mit seinen fast 83 Millionen Einwohnern liegt mit fast 1,3 Millionen nachgewiesenen Infektionen weltweit an 15. Stelle. Zudem gab es seit dem Ausbruch der Pandemie vor fast einem Jahr mehr als 56 000 Corona-Tote.  

Jan-Felix Jasch