Letztes Update:
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123 Neuinfektionen im Land Bremen

16:16
16.01.2021
Das Gesundheitsamt Bremen meldete am Samstag 123 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. 85 davon in Bremen, 38 in Bremerhaven. Ein Mensch ist in der Stadt Bremen verstorben, damit zählt das Gesundheitsamt nun 231 Todesopfer im Bundesland Bremen seit Beginn der Pandemie. Bremens Inzidenzwert liegt bei 84,4; Bremerhaven zählt sogar 94,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche. 

Jan-Felix Jasch

Polizei: Entspannte Lage in verschneiten Gebieten Niedersachsens

16:01
16.01.2021
Nach starkem Besucherandrang und zum Teil chaotischen Zuständen ist der Start ins Wochenende in vielen niedersächsischen Ausflugsregionen entspannt verlaufen. „Es blieb ruhig mit nur einigen wenigen Parkverstößen“, sagte ein Sprecher des Polizeikommissariats Oberharz am Samstag. Am Freitag wurde allerdings ein Mann bei einem Schlittenunfall auf dem Rodelhang in Wildemann schwer verletzt. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, wie die Polizei Goslar am Samstag mitteilte.

Nach Einschätzung eines Polizeisprechers aus Holzminden zeigte das verlängerte Rodelverbot für die größten und am stärksten besuchten Hänge Wirkung. „Es war zwar ein bisschen los, an das Abstandsgebot und das untersagte Rodeln wurde sich aber gehalten“, fasste der Sprecher am Samstagnachmittag zusammen.

Jan-Felix Jasch

Brandenburgs Regierungschef Woidke für schärfere Corona-Regeln

15:22
16.01.2021
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hält noch schärfere Corona-Beschränkungen für angebracht. „Es werden weitere Verschärfungen notwendig sein, auch aufgrund der Mutation des Virus mit deutlich höheren Ansteckungsquoten“, sagte Woidke der Tageszeitung „Die Welt“ (Freitag/Online). Einen Lockdown auch für die Industrie lehnt Woidke aber ab. „Kraftwerke müssen weiterlaufen, auch Instandhaltungsbetriebe. Wasser, Abwasser, Strom, Gas, Logistik - das muss doch alles funktionieren, sonst brechen die Versorgung und das ganze Land zusammen.“ Die Regierungschefs von Bund und Ländern wollen am Dienstag über mögliche schärfere Regeln beraten.

Jan-Felix Jasch

Seifert und Bohmann gegen vorgezogene Impfung für Profisportler

14:01
16.01.2021
Profisportler sollten bei der Impfung gegen das Coronavirus nach Meinung von DFL-Chef Christian Seifert und HBL-Boss Frank Bohmann keinen Vorzug vor anderen Gruppen erhalten. „Ich persönlich denke, dass Profisportler nicht zu denen gehören, die prioritär geimpft werden sollten“, sagte Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga, in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstag). „In Deutschland werden Sie meiner Einschätzung nach keine Liga hören, die fordert, dass Profisportler zuerst geimpft werden sollen“, sagte der 51-Jährige.

„Der Profisport hat seinerzeit von Anfang an klargestellt, dass wir uns mit den wenigen Tausenden Tests, die wir zur Aufrechterhaltung unseres Spielbetriebs benötigen, hinten anstellen, sofern diese eine Einschränkung der allgemeinen medizinischen Versorgung bedeutet hätten“, sagte Bohmann, der Geschäftsführer der Handball-Bundesliga. „Auch jetzt stellt sich die Frage einer vorgezogenen Impfung überhaupt nicht, auch hier sind wir Teil der Gesellschaft und stellen uns in die Schlange.“

Jan-Felix Jasch