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20201229212430
Kapitel

Dienstag, 29. Dezember

Das war am Dienstag, 29. Dezember, wichtig

21:24
29.12.2020
Bremen und Niedersachsen:
  • Zwei Tage nach dem Start der Corona-Impfungen haben die Impfungen in der Grafschaft Bentheim begonnen. Damit haben bislang drei niedersächsische Landkreise mit den Schutzimpfungen begonnen.
  • Der Inzidenzwert für die Stadt Bremen steigt wieder. Am Dienstag meldete das Gesundheitsamt 156 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Bundesland, 129 entfallen auf die Stadt, die weiteren wurden in Bremerhaven verbucht. 
  • Auch die Zahl der Todesopfer ist erneut angestiegen, fünf Menschen sind in der Stadt Bremen gestorben.

Deutschland und die Welt:
  • Die deutschen Gesundheitsämter haben binnen 24 Stunden 12.892 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden 852 weitere Todesfälle verzeichnet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag bekannt gab.
  • Der Thüringer Landkreis Sonneberg hat am Dienstag pandemiebedingt den Katastrophenfall ausgerufen. Hauptgrund sei die angespannte Lage in mehreren Pflege- und Betreuungseinrichtungen, dem Rettungswesen sowie den örtlichen Krankenhäusern, erklärte Landrat Hans-Peter Schmitz
  • In den USA steigt die Zahl der Toten mit einer bestätigten Corona-Infektion weiter an. Am Montag meldeten die Behörden 1718 Tote, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervorging.
  • Bis einschließlich Montag haben in Deutschland 41.962 Menschen die erste Dosis des Corona-Impfstoffs erhalten. Das berichtete das RKI. 

Max Seidenfaden

Umfrage: Frauen verlieren in Corona-Krise mehr Arbeitszeit

21:21
29.12.2020
In der Corona-Krise müssen Frauen höhere Arbeitszeiteinbußen hinnehmen als Männer. Sie erhalten auch seltener Aufstockungen beim Kurzarbeitergeld, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung hervorgeht. Als wichtige Ursache gilt, dass Frauen in dem erneuten Shutdown wiederum zusätzliche Sorgearbeit übernommen haben, etwa um Kinder zu betreuen oder Angehörige zu pflegen.

Die Stiftung hat nach eigenen Angaben im November mehr als 6100 Menschen befragt, die bereits im April und im Juni Auskunft über ihre Situation in der Pandemie gegeben haben.

Danach hat sich die tatsächlich geleistete Wochenarbeitszeit gegen Entgelt bei den Männern mit 38 Stunden bis auf zwei Stunden dem Vorkrisen-Niveau wieder angenähert. Bei den Frauen beträgt die Differenz mit 32 Stunden noch drei Stunden zum früheren Zustand. Sind betreuungsbedürftige Kinder im Haushalt, arbeiten die Männer nunmehr 39 statt 41 Stunden, währen die Frauen statt 31 nun 28 Stunden im Job verbringen.

Max Seidenfaden