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Corona: Geschäfte in Dänemark bleiben länger geschlossen

19:40
29.12.2020
In Dänemark soll wegen der hohen Corona-Infektionszahlen der Großteil des Einzelhandels bis Mitte Januar geschlossen bleiben. Die Menschen wurden aufgerufen, ihre Silvesterfeierlichkeiten zu reduzieren und ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. „In unseren Augen ist es nicht richtig, dass eine Neujahrsfeier bedeutet, dass sich noch mehr Infektionen ausbreiten“, sagte Regierungschefin Mette Frederiksen.

Seit dem Ersten Weihnachtsfeiertag mussten Warenläden im nördlichsten deutschen Nachbarland weitgehend dicht bleiben. Supermärkte, Lebensmittelläden, Apotheken und Spezialgeschäfte mit medizinischer Ausrüstung dürfen geöffnet bleiben. Zunächst waren die Schließungen bis 3. Januar befristet.

Dänemark verzeichnete mit seinen 5,8 Millionen Einwohnern bislang rund 158 000 Corona-Fälle, 1226 Menschen sind nachweislich an oder mit dem Virus gestorben.

Jan-Felix Jasch

Corona-Impfpass soll in Russland im Januar kommen

18:49
29.12.2020
Russland will einen Impfpass für Menschen einführen, die sich gegen das Coronavirus geimpft haben. Das sei für Januar geplant, sagte Gesundheitsminister Michail Muraschko am Dienstag in Moskau der Agentur Interfax zufolge. Vorgesehen ist demnach ein entsprechender Vermerk in einem staatlichen Internetportal. Viele Russen haben dort ein Konto mit allen persönlichen Daten. Darüber können etwa staatliche Dienstleistungen abgewickelt werden. In dem Portal solle der Impfpass hinterlegt werden, sagte Muraschko.

Zuvor hatte sich Kremlchef Wladimir Putin für „internationale Zertifikate“ für diejenigen ausgesprochen, die eine Corona-Impfung erhalten haben. Dazu müssten aber noch einige Fragen geklärt werden. Wer geimpft sei, trage dazu bei, dass sich das Virus nicht mehr so schnell ausbreite. In Russland laufen seit Monatsbeginn Impfungen mit dem von russischen Forschern entwickelten Vakzin „Sputnik V“.

Max Seidenfaden

Thüringer Landkreis Sonneberg ruft wegen Corona Katastrophenfall aus

18:32
29.12.2020
Der Thüringer Landkreis Sonneberg hat am Dienstag pandemiebedingt den Katastrophenfall ausgerufen. Hauptgrund sei die angespannte Lage in mehreren Pflege- und Betreuungseinrichtungen, dem Rettungswesen sowie den örtlichen Krankenhäusern, erklärte Landrat Hans-Peter Schmitz (parteilos). All das ergebe sich aus Personalengpässen, die auf die Corona-Pandemie zurückzuführen seien.

„Nach sorgfältiger Prüfung haben wir uns entschlossen, den Katastrophenfall auszurufen, um das Leben und die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger weiterhin nach bestem Wissen und Gewissen zu schützen“, sagte Schmitz. Es gehe vor allem darum, einen rechtlichen Rahmen für den Einsatz von ehrenamtlichen Kräften zu schaffen, „um die Bewältigung der diffusen pandemischen Lage in wesentlichen Bereichen der Daseinsvorsorge zu gewährleisten“.

Max Seidenfaden

Bremer Inzidenzwert steigt wieder

16:54
29.12.2020
Der Inzidenzwert für die Stadt Bremen steigt wieder. Am Dienstag meldete das Gesundheitsamt 156 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Bundesland, 129 entfallen auf die Stadt, die weiteren wurden in Bremerhaven verbucht. 

Auch die Zahl der Todesopfer ist erneut angestiegen, fünf Menschen sind in der Stadt Bremen gestorben, damit gab es im 191 Todesfälle an oder mit dem Virus. Im Land Bremen müssen aktuell 187 Personen stationär versorgt werden, davon 29 auf Intensivstationen, 20 müssen beatmet werden. 

Jan-Felix Jasch