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20201226184936

Erste Corona-Impfstoffe für Italien erreichen Ziel in Rom

09:20
26.12.2020
Die ersten Corona-Impfstoffe haben unter Militär-Geleit ihr Ziel in der italienischen Hauptstadt Rom erreicht. Der Transporter sei am späten Freitagabend in einer Kaserne der Carabinieri im Norden Roms angekommen, wie das Verteidigungsministerium am Samstagmorgen bestätigte. Auf einem vom Ministerium verbreiteten Video war zu sehen, wie der Transporter mit den aus Belgien angelieferten Impfdosen von Pfizer-Biontech eskortiert von mehreren Polizeiautos der Carabinieri in die Kaserne einfuhr.

Ab Sonntag will Italien anlässlich des europäischen „V-Day“ (Vaccine Day - Impftag) die ersten wenigen Tausend Corona-Impfungen verabreichen. Laut Impfplan des Gesundheitsministeriums sollen zunächst Bedienstete in Krankenhäusern geimpft werden, die besonders der Gefahr ausgesetzt sind, sich mit dem Virus anzustecken. Weitere Mitarbeiter in Krankenhäusern und Altenheimen seien danach dran. Eine Impfpflicht ist in dem Land mit rund 60 Millionen Einwohnern laut Ministerpräsident Giuseppe Conte nicht geplant.

Max Seidenfaden

Nach Tagesrekord: Kuba fordert negativen Corona-Test zur Einreise

08:32
26.12.2020
 Kuba verlangt künftig bei der Einreise einen negativen Test auf das Coronavirus. Dies berichtete die Parteizeitung „Granma“ am Freitag (Ortszeit). Demnach gilt die Regelung von 10. Januar an, der Corona-Test muss bis zu 72 Stunden vor dem Abflug gemacht werden.

Am Mittwoch hatte der Inselstaat 217 neue Corona-Fälle gemeldet. Dies ist der Höchstwert für die an einem Tag registrierten Infizierten seit dem Beginn der Pandemie in Kuba am 11. März. 101 von ihnen haben laut „Granma“ eine Infektionsquelle im Ausland.

Kuba, ein Staat mit 11 Millionen Einwohnern, hat bisher rund 11 000 Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 und 140 Todesfälle im Zusammenhang mit der Krankheit Covid-19 offiziell registriert.

Max Seidenfaden

Städtetag bremst Erwartungen an Impfstart in Deutschland

07:40
26.12.2020
Der Deutsche Städtetag dämpft einen Tag vor Beginn der Corona-Impfungen in Deutschland die Erwartungen an deren unmittelbare Auswirkungen. „Es ist ein Anfang gemacht, aber der Spuk mit dem gefährlichen Coronavirus ist noch nicht vorbei“, sagte Städtetagspräsident Burkhard Jung (SPD) den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). Die Infektionslage sei derzeit weiterhin besorgniserregend und die Zeit für Massenimpfungen noch nicht gekommen. „Dafür gibt es zunächst viel zu wenig Impfstoff“, sagte Jung, der auch Oberbürgermeister von Leipzig ist.

Am kommenden Sonntag startet die bisher wohl größte Impfkampagne in Deutschland, bei der sich voraussichtlich Dutzende Millionen Menschen immunisieren lassen werden. Einen Tag vor Beginn kommt am Samstag der Impfstoff in den einzelnen Bundesländern an. Der Bund lässt mehrere zehntausend Dosen der Firma Biontech an insgesamt 27 Standorte liefern. Von dort werden sie in die rund 440 Impfzentren weiter verteilt. Zuerst sollen Menschen über 80 sowie Pflegekräfte und besonders gefährdetes Krankenhauspersonal geimpft werden.

Max Seidenfaden