Letztes Update:
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Das war am Donnerstag, 17. Dezember, wichtig

21:30
17.12.2020
Bremen und Niedersachsen:
  • Die nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus in Niedersachsen sind noch einmal sprunghaft angestiegen. Das Landesgesundheitsamt meldete am Donnerstag einen Rekordwert von 1974 neuen Fällen im Vergleich zum Vortag. Auch die Zahl der im Zusammenhang mit Corona gemeldeten Todesfälle binnen eines Tages war mit 49 am Freitag so hoch wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie.
  •  Das Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen wird in Niedersachsen und Bremen weitgehend ausgesetzt. Die Ausnahme solle zum einen die Belieferung der Corona-Impfzentren und zum anderen die Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft gewährleisten
  • In Bremen sind am Donnerstag 172 Neuinfektionen gemeldet worden, die Zahl der aktiven Infektionen stieg auf 1815 an. 
Deutschland und die Welt:
  • Wie in Deutschland sollen die Impfungen gegen das Coronavirus auch in anderen EU-Ländern am 27. Dezember starten. In manchen Staaten werde auch erst am 28. oder 29. Dezember begonnen, schrieb EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen.
  • Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der Élyséepalast am Donnerstag mitteilte, hatte er zuvor erste Symptome gezeigt.
  • Wie in Deutschland sollen die Impfungen gegen das Coronavirus auch in anderen EU-Ländern am 27. Dezember starten. In manchen Staaten werde dann am 28. oder 29. Dezember begonnen, schrieb EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Donnerstag auf Twitter.

Jan-Felix Jasch

Charité: Betrieb ab Montag auf „reines Notfallprogramm“ reduziert

20:03
17.12.2020
Wegen eines erwarteten weiteren Anstiegs an Covid-19-Patienten schränkt Berlins Universitätsklinikum Charité den Betrieb in anderen Bereichen ab Montag deutlich ein. „Während wir bislang mit eher mäßigen Einschränkungen der klinischen Versorgung ausgekommen sind, [...] müssen wir nun zunächst in den kommenden 14 Tagen unsere Aktivitäten auf ein reines Notfall-Programm reduzieren“, teilte der Vorstand Krankenversorgung, Ulrich Frei, der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstagabend mit. „Wir befinden uns nach wie vor in einer ungewöhnlich schweren Krise, wie wir sie noch nicht erlebt haben. Wir haben noch schwere Wochen vor uns.“

Das Zurückfahren des Betriebs auf ein Notfall-Programm über Weihnachten und den Jahreswechsel bedeutet nach Freis Worten, dass es zunächst keine planbaren Eingriffe mehr geben wird und dass die Bettenbelegung um mindestens weitere 300 Betten reduziert wird. Notfälle werden nach Klinikangaben weiterhin behandelt und Tumoroperationen durchgeführt. Es gebe keine Einschränkungen für die Rettungsstellen.

Max Seidenfaden

Stadt: „Querdenker“ dürfen in Leipzig nicht demonstrieren

19:34
17.12.2020
Die Stadt Leipzig untersagt mögliche neue „Querdenken“-Proteste am kommenden Samstag. Eine Versammlung der Bewegung werde zwar bereits seit längerem beworben, sei aber nicht fristgemäß bis zum 17. Dezember 12.00 Uhr angemeldet worden, teilte die Stadt am Donnerstag mit.

In einer Allgemeinverfügung hatte sie festgelegt, dass es am Samstag jedermann im Stadtgebiet untersagt ist, öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel zu veranstalten oder daran teilzunehmen, wenn sie nicht bis zum Donnerstag, 12.00 Uhr, angemeldet worden sind. Ausnahmeentscheidungen blieben vorbehalten, sofern Infektionsgefahren offenkundig ausgeschlossen seien, heißt es darin.

Max Seidenfaden