Letztes Update:
20201216213502

Das war am Mittwoch, 16. Dezember, wichtig

21:35
16.12.2020
Bremen und Niedersachsen:
  • Bremen sieht es nach dem Verkaufsverbot für Pyrotechnik als Aufgabe des Bundes an, die betroffene Branche zu entschädigen. Das Verbot sei bundesweit von den Regierungschefs der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) abgesprochen worden, sagte Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Mittwoch.
  • Die Ansteckungen mit dem Coronavirus in Niedersachsen nehmen weiter zu. Das Landesgesundheitsamt meldete am Mittwoch 1246 bestätigte Fälle binnen eines Tages. Das waren 236 mehr als am Mittwoch vor einer Woche.
  • Für eine schnelle Verteilung des Corona-Impfstoffes sollen nach Ansicht des niedersächsischen Verkehrsministeriums auch sonn- und feiertags Lastwagen fahren dürfen. 
  • Mitten im vorweihnachtlichen Geschäft gibt es in einem Amazon-Verteilzentrum in Garbsen bei Hannover einen größeren Corona-Ausbruch. Das Gesundheitsamt habe rund 100 Personen registriert, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, teilte die Region Hannover am Mittwoch mit
Deutschland und die Welt: 
  • Das Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech hat auch mit China eine Auslieferung seines Corona-Impfstoffs vereinbart. Die Vereinbarung mit dem Partnerunternehmen Fosun Pharma sehe die Lieferung von 100 Millionen Dosen im kommenden Jahr vor.
  • Die Zahl der verzeichneten Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus ist sprunghaft gestiegen und hat einen neuen Höchststand erreicht. Binnen eines Tages übermittelten die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 952 neue Todesfälle. 
  • Die vom Bund organisierten FFP2-Masken für Menschen aus Corona-Risikogruppen sollen nach Angaben von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im neuen Jahr auch zugeschickt werden - um Schlangen beim Abholen in Apotheken zu vermeiden.

Jan-Felix Jasch

DEL-Chef Tripcke vor Saisonstart: Rund 50 Prozent weniger Umsatz

21:25
16.12.2020
 Die Deutsche Eishockey Liga rechnet mit einem Umsatzrückgang in Höhe von rund 130 Millionen Euro in der neuen Saison. Das sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke am Mittwoch. „Ich rechne damit, dass wir mindestens 50 Prozent weniger Umsatzerlöse haben“, sagte Tripcke vor der am Donnerstag mit dem rheinischen Derby Kölner Haie gegen Düsseldorfer EG (19.30/MagentaSport) beginnenden verkürzten Saison. Auch die Budgets der 14 Clubs seien im Schnitt „um die Hälfte reduziert“.

Der Saisonstart der DEL war wegen der Corona-Krise zweimal verschoben worden. Erst nach Gehaltskürzungen der Spieler von teils 60 Prozent, Zuwendungen von Sponsoren und Gönnern sowie Staatshilfen sah sich die Liga in der Lage, auch ohne Zuschauer in eine Spielzeit zu starten. Aufgrund der geringen TV-Einnahmen im unteren sechsstelligen Euro-Bereich pro Club und Saison sind die Vereins besonders von Zuschauer-Erlösen abhängig.

Max Seidenfaden

Medienberichte: Sachsen erwägt Abriegelung von Corona-Hotspots

21:11
16.12.2020
Sachsen prüft nach Medienberichten drastischere Maßnahmen zur Eindämmung der weiter steigenden Zahl der Coronavirus-Infektionen. Nach Angaben von „Bild“ und „Freie Presse“ (Online/Mittwoch) erwägt die Landesregierung, Kommunen mit einer besonders angespannten Corona-Lage von der Außenwelt abzuriegeln. Zudem könnten die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen verschärft werden. Die Einwohner dürften nach diesen Berichten dann nur noch während eines vorher festgelegten Zeitfensters und auf dem kürzesten Weg einkaufen gehen.

Sachsens Regierungssprecher Ralph Schreiber sagte zu diesen Berichten auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Mittwochabend: „Die Situation ist angespannt, und viele Menschen machen sich große Sorgen. Es gibt aktuell keinen konkreten Beschluss für weitere Maßnahmen.“ Die Staatsregierung habe nichts entschieden, was ad hoc gelte und was die Menschen überfordere. Der Krisenstab arbeite mit Hochdruck daran, das Infektionsgeschehen einzudämmen. „Das beinhaltet natürlich auch Szenarien, welche Maßnahmen und Möglichkeiten es gibt, wenn es uns nicht gelingt, die Ausbreitung zu stoppen und die Zahlen weiter explodieren“, sagte er, ohne konkret zu werden.

Max Seidenfaden