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20201209152220

Corona-Fall auf Kreuzfahrtschiff in Asien mit fast 1700 Passagieren

10:36
09.12.2020
 Ein Kreuzfahrtschiff einer US-Reederei mit fast 1700 Passagieren an Bord ist nach einem Corona-Fall vorzeitig von einer viertägigen Reise in seinen Auslaufhafen Singapur zurückgekehrt. Bei dem infizierten Passagier handele es sich um einen 83-jährigen Mann aus Singapur, teilte die für Kreuzfahrten zuständige Direktorin des Tourismusverbandes von Singapur, Annie Chang, am Mittwoch einem Zeitungsbericht zufolge mit. Der Mann war demnach mit einem negativen Corona-Test an Bord der „Quantum of the Seas“ der Reederei Royal Caribbean gegangen. Er wurde der örtlichen Zeitung „The Straits Times“ zufolge mittlerweile in ein Krankenhaus gebracht.

Die „Quantum of the Seas“ selbst lief der Zeitung zufolge am Mittwochmorgen um 08.00 Uhr in Singapur ein - einen Tag früher als geplant. Die übrigen Reisenden sowie die fast 1150 Crewmitglieder müssten so lange an Bord bleiben, bis die Kontaktverfolgung abgeschlossen sei, sagte Chang demnach weiter.

Max Seidenfaden

Nach Corona-Fällen - „Null Zweifel“ an Entscheidung für DEL-Start

10:23
09.12.2020
Auch nach den Spielabsagen beim Testturnier hält Bremerhavens Team-Manager Alfred Prey das Konzept für den Saisonstart der Deutschen Eishockey Liga (DEL) für richtig. „Es wird mit Sicherheit die eine oder andere Verlegung geben. Aber weil ich von Haus aus ein positiver Mensch bin, glaube ich, dass wir die Saison normal durchspielen werden“, sagte Prey der Deutschen Presse-Agentur.

Auch der Sportliche Leiter der Schwenninger Wild Wings, Christof Kreutzer, sagte, er habe „null Zweifel“, dass die Entscheidung für den Saisonstart richtig war. „Das Schlechteste wäre, eine Katastrophe wäre, wenn wir kein Eishockey spielen, das steht außer Frage“, sagte er. „Selbst wenn wirklich Spiele ausfallen sollten, halte ich es immer noch für richtig, dass wir in die Saison starten.“ Die Schwenninger Wild Wings und die Eisbären Berlin mussten sich aufgrund von positiver Corona-Fälle vom Testturnier vorzeitig zurückziehen.

Die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven bestreiten am Donnerstag gegen die Adler Mannheim das erste Halbfinale des Vorbereitungsturniers. Am Freitag (jeweils 19.30 Uhr/MagentaSport) stehen sich der EHC Red Bull München und die Düsseldorfer EG gegenüber. Das Endspiel ist für Sonntag angesetzt. Vier Tage später wird dann nach langer Ungewissheit und zweimaligem Verschieben die DEL-Spielzeit beginnen.

Max Seidenfaden

Merkel verteidigt Neuschulden mit Ausnahmesituation der Pandemie

09:45
09.12.2020
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die auch über hohe Neuschulden finanzierten Haushaltspläne der Bundesregierung verteidigt. „Wir leben in einer Pandemie. Wir leben damit in einer Ausnahmesituation“, sagte die CDU-Politikerin mit Blick auf das Coronavirus am Mittwoch im Bundestag. „Und wir müssen etwas dafür tun, dass wir in dieser besonderen Situation auch besonders handeln, und das drückt dieser Haushalt aus.“ Deutschland sei ein wirtschaftlich starkes, demokratisches Land mit gesellschaftlichem Zusammenhalt und starker Zivilgesellschaft. „Diese Stärke, das ist das, was uns leitet in diesem Haushalt, die wollen wir auch in dieser Ausnahmesituation erhalten“, sagte Merkel.

Eine Entscheidung über die Aufnahme von Schulden in dieser Größenordnung sei „alles andere als leicht“, räumte die Kanzlerin ein. Sie bedeute eine Belastung künftiger Haushalte und Einschränkungen für künftige Ausgaben und künftige Generationen.

Max Seidenfaden