Letztes Update:
20201201050809

13 604 Fälle: Corona-Neuinfektionen auf Vorwochenniveau

05:08
01.12.2020
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 13 604 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. In der Vorwoche waren es mit 13 554 ähnlich viele Fälle, wie aus Zahlen des RKI vom Dienstagmorgen hervorgeht. Der bisherige Höchststand war am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23 648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Binnen eines Tages sind außerdem 388 neue Todesfälle gemeldet worden. Das ist der vierthöchste Wert seit Beginn der Pandemie.

In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Der bisherige Höchststand von 410 Todesfällen wurde am vergangenen Mittwoch erreicht. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg am Dienstag auf 16 636.

Max Seidenfaden

Kapitel

Montag, 30. November

Das war am Montag, 30. November, wichtig

21:22
30.11.2020
Bremen und Niedersachsen:
  • Im Land Bremen gibt es aktuell 1710 aktive Covid-19-Infektionen, das ist ein Rückgang um 289 im Vergleich zum Wochenende, teilt das Gesundheitsressort mit. Die Zahl der insgesamt bestätigten Corona-Fälle im Land ist um 26 auf 10.104, die Zahl der als genesen geltenden Menschen um 314 auf 8271 gestiegen. Die Zahl der Todesopfer stieg um zwei auf jetzt 123.
  • Auf Bremerhaven entfallen davon 192 (-36) aktive Infektionen, 863 (+0) insgesamt bestätigte Fälle, 655 (+35) Genesene und 16 (+1) Todesfälle.
  • Der Inzidenzwert in Bremen beträgt 125,1 und in Bremerhaven 64,5. 
  • In Niedersachsen sind innerhalb eines Tages 475 neue Corona-Infektionen bestätigt worden. Das geht aus den Zahlen des Landesgesundheitsamtes in Hannover am Montag hervor


Deutschland und die Welt:
  • Erwartungsgemäß sind am Montag vergleichsweise wenige neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Innerhalb eines Tages sind 11 169 neue Fälle übermittelt worden, wie das RKI am Montagmorgen bekanntgab.
  • Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Pläne verschiedener besonders von der Corona-Pandemie betroffener Länder kritisiert, über Weihnachten in Großstädten Hotelübernachtungen für Familienbesuche zu erlauben. 
  • Zusätzlich zu den Milliarden für die von der Corona-Krise schwer getroffene deutsche Wirtschaft stellt Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) weitere Hilfen in Aussicht. „Bei Bedarf müssen wir neue Impulse setzen“, sagte Braun dem „Handelsblatt“.
  • Der US-Pharmakonzern Moderna will als erstes Unternehmen die Zulassung für einen Corona-Impfstoff in der EU beantragen. 

Max Seidenfaden

Bund plant nationale Gesundheitsreserve mit 19 Standorten

21:16
30.11.2020
Als Konsequenz aus der Corona-Krise will der Bund an 19 Standorten in Deutschland eine Nationale Gesundheitsreserve mit wichtigem Material wie Schutzmasken aufbauen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte: „Diese Pandemie lehrt uns, dass wir mehr vorsorgen müssen.“ Wie das Corona-Kabinett der Bundesregierung am Montag beschloss, soll die Reserve bis Ende 2021 vor allem mit bereits beschafften Masken gefüllt werden, danach mit Material aus inländischer Produktion. Ständig vorgehalten werden soll der Bedarf des Gesundheitswesens und des Bundes für einen Monat.

Die Reserve solle im Kern aus Schutzausrüstung, Schutzmasken, Beatmungsgeräten und Medikamenten bestehen, erläuterte Spahn in Berlin. „So unterstützen wir im Notfall besonders diejenigen, die in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen arbeiten. Am Material soll gute Gesundheitsversorgung nicht scheitern.“ Für den Aufbau der Reserve seien 2021 im Bundeshaushalt eine Milliarde Euro vorgesehen. „Vorsorge kostet, aber Vorsorge schützt in der Krise.“ Die dauerhafte Bevorratung dürfte sicherlich Kosten im dreistelligen Millionenbereich jährlich ausmachen.

Michael Rabba