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UEFA plant mit vier Szenarien bei EM - Entscheidung am 5. März

10:30
28.11.2020
Die Europäische Fußball-Union plant für die Europameisterschaft im nächsten Jahr mit vier verschiedenen Corona-Szenarien für ihre zwölf Spielorte. Wie die UEFA am Freitagabend nach einem Bericht von „sportschau.de“ bestätigte, basiert das erste Szenario auf der Annahme, das Coronavirus soweit im Griff zu haben, dass im Sommer in vollen Stadien gespielt werden kann.

Das zweite Szenario sieht eine Stadionauslastung von 50 bis 100 Prozent vor. Bei der dritten Variante dürfte rund ein Drittel der Zuschauerplätze besetzt werden. Das vierte Szenario beinhaltete den kompletten Zuschauer-Ausschluss, es käme zu Geisterspielen.

Am 5. März soll eine definitive Regelung getroffen werden, wie viele Zuschauer an den Spielstätten in die einzelnen EM-Stadien dürfen. Dann will die UEFA festlegen, an welchem der zwölf Spielorte welches Szenario zum Einsatz kommt. Die Festlegung für die zwölf Spielorte soll dann verbindlich sein.

Jede Gastgeberstadt werde zusammen mit der UEFA zwei bis drei Szenarien auswählen und in den kommenden Wochen entsprechende Pläne entwickeln, teilte die UEFA auf Anfrage mit.

Max Seidenfaden

Zwei bulgarische Biathleten positiv auf Corona getestet

10:34
29.11.2020
Zwei bulgarische Biathleten sind beim Weltcup-Auftakt in Kontiolahti positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der Weltverband IBU am Sonntag mitteilte, ordnete die finnische Gesundheitsbehörde für die Betroffenen Quarantäne an. Zuvor war nach Angaben des russischen Verbandes nach den unter Quarantäne stehenden Anton Babikow und Jewgeni Garanitschew auch Damen-Trainer Michail Schaschilow positiv getestet worden. Auch er musste wie sein negativ getesteter Co-Trainer und Zimmerkollege Mykola Zagurskyy in die Isolation.

Positive Corona-Fälle gab es zuvor bereits bei Teammitgliedern aus Italien, Polen, Lettland und Frankreich. Die gesamte rumänische Mannschaft und - mit nur einer Ausnahme - das komplette Team aus Moldau musste in Quarantäne. Die Slowaken konnten wegen mehrerer Corona-Fälle gar nicht erst anreisen. Der bereits vor mehreren Wochen positiv getestete Thüringer Philipp Horn ist nach einem „indifferenten“ Befund trotz erteilter Starterlaubnis als Vorsichtsmaßnahme nach Hause geflogen.

Vor den ersten Saisonrennen hatte die IBU in ihrem Testlabor mehr als 1000 Tests durchgeführt.

Max Seidenfaden

Inzidenz-Wert in Hildburghausen unter Marke von 600

10:12
28.11.2020
 Im Thüringer Corona-Hotspot-Landkreis Hildburghausen ist der Inzidenz-Wert wieder unter die Marke von 600 gefallen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche am Samstag bei 595 (Vortag: knapp 630).

Der Wert ist damit erstmals seit längerem nicht weiter gestiegen, sondern hat sich etwas abgeschwächt. Dennoch leuchtet der Südthüringer Kreis an der bayerischen Landesgrenze auf der Corona-Karte des RKI weiterhin als einzige Region in Deutschland pink.

Max Seidenfaden