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20201124225202
Kapitel

Dienstag, 24. November

Das war am Dienstag, 24. November, wichtig

21:51
24.11.2020
Bremen und Niedersachsen:
  • Die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Bremen ist am Dienstag leicht auf 155,6 gestiegen. Für das Land Bremen verzeichnete das Gesundheitsressort 138 Neuinfektionen.
  • Die Weihnachtsferien in Niedersachsen werden nach Angaben der Staatskanzlei verlängert. Der letzte Schultag ist nun am 18. statt am 22. Dezember.
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Deutschland und Welt:
  • Binnen 24 Stunden wurden 13.554 neue Fälle übermittelt, wie das RKI am Dienstagmorgen bekanntgab. Am vergangenen Dienstag hatte die Zahl bei 14.419 gelegen. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden.
  • Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich auf einheitliche Kontaktregeln für Weihnachten und Silvester geeinigt. Im Zeitraum vom 23. Dezember bis 1. Januar können Treffen eines Haushaltes mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Menschen bis maximal zehn Personen ermöglicht werden. 
  • Die Corona-Lage in Frankreich entspannt sich langsam. Präsident Emmanuel Macron hat daher die ersten Lockerungen der strengen Beschränkungen angekündigt.
  • Die EU hat sich mit Moderna über einen Rahmenvertrag über bis zu 160 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs geeinigt.

Jan-Felix Jasch

Höchste Zahl an Corona-Toten in Spanien in der zweiten Welle

21:40
24.11.2020
Die Zahl der Corona-Opfer ist in Spanien stark gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden seien 537 weitere Todesfälle durch oder mit Covid-19 registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid am Dienstagabend mit. Das war der höchste Wert in dem Land während der zweiten Welle. Im Verhältnis zur Bevölkerung lag die Sterblichkeit damit fast vier mal so hoch wie in Deutschland.

Noch vergangene Woche waren pro Tag um die 300 Corona-Toten gezählt worden. Nur während der ersten, in Spanien besonders heftig verlaufenen Infektionswelle im Frühjahr waren noch höhere Tageswerte als jetzt gemeldet worden.

Max Seidenfaden

Macron will Wintersportorte erst im neuen Jahr öffnen

21:30
24.11.2020
Ungeachtet einer etwas verbesserten Corona-Lage in Frankreich hat sich Präsident Emmanuel Macron gegen eine rasche Öffnung von Wintersportorten ausgesprochen. Es laufe zwar dazu noch eine Abstimmung der Regierung, doch es erscheine ihm unmöglich, eine Öffnung für die Feiertage am Jahresende ins Auge zu fassen. Das sagte der Staatschef am Dienstagabend in einer Fernsehansprache.

Eine Wiedereröffnung im Januar „unter guten Bedingungen“ sei vorzuziehen. „Wir werden uns zu diesem Thema mit unseren europäischen Nachbarn abstimmen“, fügte der 42-Jährige hinzu. Frankreich hat wichtige Wintersportzentren in den Alpen und in den Pyrenäen.

Vor Macrons Äußerungen hatte Italiens Vorstoß für einen späteren Start der Wintersportsaison in der EU einen Streit unter den Alpenländern ausgelöst. Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte will Skigebiete mindestens bis zum 10. Januar geschlossen halten. Österreich reagierte darauf mit vehementer Ablehnung.

Max Seidenfaden