Letztes Update:
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Vor Länderspiel: Weiterer Corona-Fall im tschechischen Fußball-Team

09:11
11.11.2020
Vor dem Testspiel gegen Deutschland am Mittwochabend (20.45 Uhr/RTL) ist ein weiterer Spieler der tschechischen Fußball-Nationalmannschaft positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der nationale Fußballverband in Prag mit. Nach Angaben seines Vereins Legia Warschau handelt es sich um den Stürmer Tomas Pekhart. Der 31-Jährige fühle sich gut und stehe unter ständiger medizinischer Beobachtung.

Bereits vor der Abreise nach Leipzig war ein anderer Spieler der Mannschaft unter Naitonaltrainer Jaroslav Silhavy aufgrund eines positiven Testergebnisses ausgefallen. Unter den für das Länderspiel Nominierten sind auch drei Bundesliga-Profis: Werder-Bremen-Torwart Jiri Pavlenka, Mittelfeldspieler Vladimir Darida von Hertha BSC und Torhüter Tomas Koubek vom FC Augsburg.

Jan-Felix Jasch

Kretschmer: Corona-Zahlen reichen noch nicht für Lockerung

08:43
11.11.2020
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht angesichts der gegenwärtigen Corona-Infektionszahlen noch keine Möglichkeit für eine Lockerung der Beschränkungen. „Die Zahlen, die wir jetzt haben, reichen bei weitem nicht aus. Wir haben maximal eine leichte Seitwärtsbewegung erreicht“, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im ARD-„Morgenmagazin“. „Wir werden sehen, zu welchen Entscheidungen wir am kommenden Montag kommen müssen.“ An diesem Tag wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder ein Zwischenfazit des Teil-Lockdowns ziehen.

„Wenn es uns nicht gelingt, tatsächlich wieder substanziell nach unten zu kommen - das heißt: 50 Infizierte je 100.000 Einwohner über sieben Tage - dann werden das schwierige Monate, die vor uns liegen“, so Kretschmer. Man sei erst eine Woche im Teil-Lockdown, es könne sich also noch einiges verändern. Dann diskutiere man anders. „Aber die Erwartung war ja, dass die Zahlen so nach unten gehen können, dass man tatsächlich wieder Gastronomie öffnen kann, dass wir Weihnachtsmärkte vielleicht in einer anderen Form haben, dass wir Gottesdienste haben können. Das kann man anhand der jetzt vorliegenden Zahlen noch nicht sehen.“

Jan-Felix Jasch