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20201030170048

Erstmals über 200 Neuinfektionen in der Stadt Bremen

16:48
30.10.2020
Die Corona-Neuinfektionen haben den dritten Tag in Folge einen Rekordwert erreicht. Das Gesundheitsressort meldete am Freitag 239 Neuinfektionen im Land Bremen, nach 210 am Vortag. Erstmals gab es in der Stadtgemeinde Bremen mit 224 Neuinfektionen über 200 neue Erkrankte an einem Tag. Die Zahl der Todesopfer im Land Bremen stieg um einen auf 72. Die Sieben-Tage-Indizenz in der Stadt Bremen liegt nun bei 196,1 (Vortag: 179), in Bremerhaven bei 67,1 (Vortag: 56).

Aktiv infiziert sind im Land Bremen derzeit 1926 Personen (+150 zum Vortag), 3347 Personen gelten als genesen (+88 zum Vortag). 129 Erkrankte werden derzeit in Bremer Krankenhäusern versorgt, 22 von ihnen liegen auf der Intensivstation, 13 müssen beatmet werden. Laut Gesundheitsressort muss bei 38 Personen der Gesundheitszustand als schlecht oder kritisch beschrieben werden

Max Seidenfaden

Zoos in Niedersachsen müssen wieder schließen

16:42
30.10.2020
In Niedersachsen müssen Zoos und Tierparks von Montag an bis Ende November schließen. Das geht aus der am Freitag veröffentlichten neuen Corona-Verordnung des Landes hervor. Die rund 30 Zoos, Tierparks und Wildgehege in dem Land stehen nun vor der Aufgabe, ohne Eintrittseinnahmen Tiere und Mitarbeiter sicher über den Winter zu bringen, hieß es in einer Stellungnahme der Zoodirektoren des Landes, die sich zum 1. Niedersächsischen Zootag in Nordhorn trafen. Gerade in der Corona-Pandemie hätten die Zoos eine wichtige gesellschaftliche Bedeutung.

Schon im Frühjahr mussten die Zoos für 49 Tage schließen. „Keine Besuchereinnahmen, dafür aber kaum änderbare Kosten“, sagte dazu der Chef des gastgebenden Tierparks Nordhorn. Die Schließung im Frühjahr habe dazu geführt, dass die Zoos keinen „Winterspeck“ ansetzen konnten. Dringend benötigte Einnahmen seien dadurch weggefallen. Die Zoos setzen dazu auf die Zusammenarbeit mit der Landesregierung. Die Landespolitik habe bereits im Frühjahr Verantwortung übernommen und Hilfen für die Zoos zur Verfügung gestellt.

Max Seidenfaden

Weitere Anliegen auch ohne Praxisbesuch möglich

16:22
30.10.2020
Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen sollen ab diesem Montag weitere Sonderregeln gelten, damit Patienten für bestimmte Anliegen nicht extra in Praxen gehen müssen. Dies soll zunächst bis 31. Januar 2021 befristet sein, wie der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken am Freitag beschloss. So sollen etwa bei Logopäden Behandlungen auch per Video stattfinden können, wenn es therapeutisch möglich ist und Patienten einverstanden sind. Folgeverordnungen für häusliche Krankenpflege, Hilfs- und Heilmittel sollen nach Telefon-Rücksprache zu haben sein.

Auch Verordnungen von Krankentransporten und Krankenfahrten sollen telefonisch möglich sein. Erleichterungen sind auch bei Fristen von Verordnungen vorgesehen. Bereits möglich ist es wieder, sich bei leichten Erkältungsbeschwerden nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt krankschreiben zu lassen - zunächst für sieben Tage. Dies kann telefonisch für weitere sieben Kalendertage verlängert werden.

Max Seidenfaden