Die Kunsthalle Bremen bedauert, angesichts des geplanten Teil-Lockdowns im November voraussichtlich schließen zu müssen. Man habe das Publikum nach dem ersten Lockdown „als sehr hungrig nach Kultur und Inspiration erlebt“, sagte eine Sprecherin der Kunsthalle Bremen am Donnerstag. Museen würden im Rahmen der geltenden Hygienebestimmungen als sichere Orte wahrgenommen. Hinsichtlich der Planung zwinge die Lage zum Umdenken - am 21. November habe die Sonderausstellung „Die Picasso-Connection“ eröffnet werden sollen. Die Vorbereitung liefen weiter, in der Hoffnung, die Schau versetzt eröffnen zu können.
Außerdem seien zwei Kampagnen geplant, die das Museum und die Kunst trotz der Schließung am und im Leben erhalten sollten, sagte die Sprecherin. Digitale Angebot, die schon für den ersten Lockdown erarbeitet wurden, sollten ausgebaut werden. Dazu zählten eine interaktive Online-Akademie und Ausstellungsfilme.
AB DEM 2. NOVEMBER STELLT DAS THEATER BREMEN ZUNÄCHST FÜR EINEN MONAT DEN SPIELBETRIEB EIN.
„Ich glaube, es geht nicht darum, ob es bei uns im Theater sicher ist, denn das ist es, wir halten Abstand, wir haben sehr gute Lüftungen. Ich glaube, es geht um ein Zeichen: Um der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken, müssen wir alle zuhause bleiben, Kontakte vermeiden und uns einschränken, auch wenn das weh tut, auch wenn wir auf Wichtiges verzichten müssen. Natürlich ist das für unsere Künstlerinnen und Künstler hart, wir hätten sechs Premieren im November und überlegen nun, ob wir zumindest die ersten drei bis zur Generalprobe zu Ende proben, damit wir sie dann sofort spielen können, wenn wir das Haus wieder öffnen dürfen.“, so Intendant Michael Börgerding zu den beschlossenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.
„Viele Bremerinnen und Bremer werden in den nächsten Tagen unseren Dezemberspielplan im Briefkasten haben, ob das alles so stattfindet, wissen wir natürlich jetzt auch nicht. Wenn wir wieder spielen dürfen, werden wir auf jeden Fall das Programm verändern, erstmal die jetzt geprobten Produktionen wie „Die Zauberflöte“ zur Premiere bringen. Da gut zu planen mit all den Unwägbarkeiten ist schon eine große Herausforderung.“
Bereits erworbene Karten für den November können an der Theaterkasse kostenlos für eine andere Vorstellung umgetauscht oder zurückerstattet werden. Um einen zu großen Ansturm an der Theaterkasse zu vermeiden, bittet das Theater Bremen den Kartenumtausch nicht zu überstürzen, die Rückgabe ist bis Ende der Spielzeit möglich. Eine Rückerstattung kann auch unter Angabe der Auftragsnummer und einer Bankverbindung per E-Mail erfolgen (kasse@theaterbremen.de).