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20201029142434

Kunsthalle Bremen schließt mit Bedauern

14:24
29.10.2020
Die Kunsthalle Bremen bedauert, angesichts des geplanten Teil-Lockdowns im November voraussichtlich schließen zu müssen. Man habe das Publikum nach dem ersten Lockdown „als sehr hungrig nach Kultur und Inspiration erlebt“, sagte eine Sprecherin der Kunsthalle Bremen am Donnerstag. Museen würden im Rahmen der geltenden Hygienebestimmungen als sichere Orte wahrgenommen. Hinsichtlich der Planung zwinge die Lage zum Umdenken - am 21. November habe die Sonderausstellung „Die Picasso-Connection“ eröffnet werden sollen. Die Vorbereitung liefen weiter, in der Hoffnung, die Schau versetzt eröffnen zu können.

Außerdem seien zwei Kampagnen geplant, die das Museum und die Kunst trotz der Schließung am und im Leben erhalten sollten, sagte die Sprecherin. Digitale Angebot, die schon für den ersten Lockdown erarbeitet wurden, sollten ausgebaut werden. Dazu zählten eine interaktive Online-Akademie und Ausstellungsfilme.

Sarah Haferkamp

Theater Bremen stellt Spielbetrieb für einen Monat ein

14:15
29.10.2020
 Das Theater Bremen stellt seinen Spielbetrieb angesichts des Teil-Lockdowns zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 2. November an ein - für einen Monat. Für die Künstlerinnen und Künstler sei das hart, im November seien sechs Premieren geplant gewesen, sagte Intendant Michael Börgerding am Donnerstag. Dennoch habe er Verständnis für die beschlossenen Maßnahmen. Überlegt werde, zumindest die ersten drei der geplanten sechs Premieren bis zur Generalprobe zu Ende zu proben, „damit wir sie dann sofort spielen können, wenn wir wieder das Haus öffnen dürfen“. Er hoffe, dass die Lage sich bessere und das Theater im Dezember wieder spielen dürfe.

Börgerding sagte: „Ich glaube, es geht nicht darum, ob es bei uns im Theater sicher ist, denn das ist es, wir halten Abstand, wir haben sehr gute Lüftungen. Ich glaube, es geht um ein Zeichen: Um der weiteren Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, müssen wir alle zuhause bleiben, Kontakte vermeiden und uns einschränken, auch wenn das weh tut, auch wenn wir auf Wichtiges verzichten müssen.“ Einige der angekündigten Premieren müssten verschoben werden. Wenn das Theater wieder öffne, würden erst einmal geprobte Produktionen wie Mozarts „Zauberflöte“ zur Premiere gebracht.

Max Seidenfaden