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Weil: Corona-Lage in Niedersachsen entspannter als im Bundesschnitt

21:23
28.10.2020
In Niedersachsen ist die Corona-Lage nach Worten von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) immer noch entspannter als anderswo. Das Land sei bei den Fallzahlen 30 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt, sagte Weil am Mittwoch in Berlin. Trotzdem würden auch hier die Zahlen deutlich nach oben gehen. „Immer größere Teile unserer Landkarte sind rot“, sagte Weil. „Wenn wir es nicht schaffen, die Dynamik bei den Infektionen zu brechen, können wir uns ziemlich klar ausrechnen, wo wir dann Weihnachten stehen.“ In Anbetracht der ernsten Situation seien die von den Ländern und dem Bund beschlossenen Maßnahmen ohne Alternative, betonte Weil.

Max Seidenfaden

„Große Enttäuschung“: Dehoga prüft rechtliche Schritte gegen Lockdown

21:01
28.10.2020
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) prüft rechtliche Schritte gegen den Beschluss von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Das kündigte Sachsen-Anhalts Dehoga-Chef Michael Schmidt am Mittwochabend im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur an. „Es ist eine große Enttäuschung, das ist wirklich dramatisch für uns“, sagte Schmidt. „Wir sind nicht der Treiber der Pandemie.“ Klagen könnten nur die Gastronomen selbst. Die Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges sagte am Abend in der ARD, es hätten sich schon Mitglieder gemeldet, die klagen wollten.

Zuvor hatten sich die 16 Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung auf einen befristeten Teil-Lockdown verständigt. Der sieht unter anderem vor, dass Restaurants im November wie schon im Frühjahr nur noch Speisen außer Haus verkaufen dürfen. Hotels dürfen außerdem nur noch Geschäftsreisende beherbergen. Die Regelungen sollen am Montag in Kraft treten und zunächst bis Ende November gelten. Die betroffenen Betriebe sollen vom Bund entschädigt werden und bis zu 75 Prozent ihres Umsatzes aus dem November 2019 erstattet bekommen.

Max Seidenfaden

Bislang mehr als 5000 Corona-Fälle bei Vereinten Nationen

20:52
28.10.2020
 Bei den Vereinten Nationen hat es seit Beginn der Pandemie weltweit bislang mehr als 5000 Corona-Fälle gegeben. Mindestens 5325 Infektionen mit dem Virus seien bislang verzeichnet worden, sagte ein UN-Sprecher am Mittwoch in New York. 64 Menschen im Dienst der UN seien bislang nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. In der Hauptverwaltung der UN in New York habe es bislang mindestens 130 Fälle gegeben. Die Vereinten Nationen haben weltweit mehrere Zehntausend Mitarbeiter, dazu kommen die Mitarbeiter und Beteiligten der Unterorganisationen.

Das UN-Hauptquartier in New York ist derzeit wegen einiger Corona-Infektionen lahmgelegt. Nachdem mindestens fünf Mitarbeiter eines Mitgliedsstaates positiv getestet wurden, wurden alle persönlichen Treffen diverser Gremien auf dem Gelände am East River zunächst bis zum Ende der Woche abgesagt. Das Mitgliedsland arbeite derzeit eng mit dem medizinischen Personal der UN zusammen, unter anderem um die Kontaktnachverfolgung zu gewährleisten, sagte der UN-Sprecher.

Max Seidenfaden

Bremer Weihnachtmarkt ist abgesagt

20:41
28.10.2020
Die Bremer und Bremerinnen werden in diesem Jahr ohne den traditionellen Weihnachtsmarkt auskommen müssen. Bürgermeister Andreas Bovenschulte bestätigte am Abend die Absage des Marktes, der eigentlich vom 23. November bis zum 23. Dezember geplant war.

Max Seidenfaden