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20201020155728

Finnair streicht im Zuge von Corona-Krise 700 Stellen

08:26
20.10.2020
Die finnische Fluggesellschaft Finnair streicht bis März rund 700 Stellen. Wegen der von der Corona-Pandemie verursachten dramatischen Lage der Flugbranche fallen allein schätzungsweise 600 Arbeitsplätze in der finnischen Heimat weg, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Darüber hinaus werden die meisten Mitarbeiter langfristig von vorübergehenden Freistellungen betroffen sein, weil davon ausgegangen wird, dass die Branche Jahre für die Erholung von der Krise benötigen wird. Die Airline hat derzeit rund 6500 Angestellte, der Großteil davon arbeitet in Finnland.

Er sei dankbar, dass gemeinsam mit den Angestellten eine Lösung zur Rettung von etwa 150 Jobs im Konzern gefunden worden sei, sagte Finnair-Chef Topi Manner. „Trotzdem ist dies ein sehr trauriger Tag bei Finnair.“ Die Veränderungen seien notwendig und unvermeidbar.

Finnair hatte Ende August Pläne angekündigt, bis zu 1000 Stellen streichen zu müssen. Die finnische Regierung hatte bereits im März verkündet, der Fluggesellschaft Staatsgarantien im Umfang von 600 Millionen Euro zu gewähren. Der finnische Staat besitzt 55,8 Prozent an Finnair.

Sarah Haferkamp

Altmaier lobt Ausgangsbeschränkungen im Berchtesgadener Land

08:03
20.10.2020
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die Entscheidung zur Verhängung von Ausgangsbeschränkungen im bayerischen Landkreis Berchtesgadener Land gelobt. Die Infektionszahlen dort seien fünfmal so hoch wie es „tolerabel“ sei, sagte der CDU-Politiker im „Frühstart“ von RTL/ntv. „Deshalb habe ich größten Respekt vor den Verantwortlichen vor Ort, vor dem Landrat, Bürgermeister, aber auch vor der bayerischen Staatsregierung, weil sie schnell und umfassend handeln. Damit helfen sie uns, einen allgemeinen Lockdown in ganz Deutschland zu verhindern.“

„Wir müssen verstehen, dass Maßnahmen in Hotspots keine willkürlichen Maßnahmen sind, um Menschen das Leben schwer zu machen, sondern dass sie notwendig sind, um andere Menschen zu schützen vor Ort“, sagte Altmaier. „Wir müssen die Infektionsdynamik, die wir seit ungefähr zehn Tagen sehen, brechen.“

Sarah Haferkamp