Letztes Update:
20201016172458

Corona: Weite Teile Sloweniens im teilweisen Lockdown

17:24
16.10.2020
 Wegen der stark steigenden Zahl von Ansteckungen mit dem Coronavirus gelten in Slowenien seit Freitag in weiten Teilen des EU-Landes Bewegungsbeschränkungen. Bewohner jener sieben von zwölf Regionen, die aufgrund der hohen Infektionszahlen als „rot“ eingestuft wurden, dürfen ihre jeweilige Region nur mehr noch aus triftigen Gründen verlassen. Zu den „roten“ Zonen gehören die Hauptstadt Ljubljana sowie die umliegenden Regionen.

In den „roten“ Zonen sind außerdem seit Freitag öffentliche Veranstaltungen, Versammlungen, Hochzeiten und religiöse Zeremonien untersagt. Masken müssen auch im Freien getragen werden. Die restlichen fünf Regionen gelten als „orange“. Dort gelten keine Bewegungsbeschränkungen, Masken müssen nur in öffentlich zugänglichen Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln getragen werden.

Max Seidenfaden

Trudeau: Grenze zwischen Kanada und USA wegen Corona wohl weiter zu

16:43
16.10.2020
Angesichts der steigenden Coronavirus-Infektionszahlen in den USA hat Kanadas Premierminister Justin Trudeau keine baldige Öffnung der Grenze zwischen den beiden Ländern in Aussicht gestellt. „Die USA sind nicht in einer Situation, in der wir mit einem guten Gefühl die Grenzen öffnen könnten“, sagte Trudeau in der kanadischen Radioshow „Smart Start“. „Wir werden weiter dafür sorgen, dass die Sicherheit der Kanadier bei unserem Vorgehen an erster Stelle steht. Wir sehen die Fallzahlen in den USA und anderswo auf der Welt und wir müssen diese Grenzkontrollen aufrecht erhalten.“

Die zeitweisen Schließungen der Landgrenzen zwischen den USA und Kanada aufgrund der Coronavirus-Pandemie waren im März in Kraft getreten und immer wieder verlängert worden, zuletzt offiziell bis zum 21. Oktober. Ziel ist, den nicht notwendigen Reiseverkehr zwischen den Ländern zu unterbinden und zugleich den Verkehr wichtiger Waren wie medizinischer Ausrüstung und Nahrung zu gewährleisten. Grenzübertritte aus Handels- oder Arbeitsgründen bleiben erlaubt. Es gibt auch weiterhin Flüge zwischen beiden Ländern.

Jan-Felix Jasch