Letztes Update:
20201005115531

Vier Berliner Bezirke gelten in Schleswig-Holstein als Risikogebiet

09:59
05.10.2020
Wegen zu hoher Corona-Infektionszahlen hat Schleswig-Holstein mit Tempelhof-Schöneberg jetzt den vierten Berliner Bezirk als Risikogebiet im Inland ausgewiesen. Das geht aus einer am Montag im Internet veröffentlichten Mitteilung der Landesregierung in Kiel hervor. Die Berliner Bezirke Mitte, Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg gelten auch weiter als Risikogebiet. Zudem sind im Norden die Städte Hamm und Remscheid - beide in Nordrhein-Westfalen - als Risikogebiete ausgewiesen.

Jean-Pierre Fellmer

Corona-Infektionen in Westniedersachsen auf hohem Stand

09:12
05.10.2020
Die Zahl der Coronafälle in Niedersachsen ist auch am Montag gestiegen. Wie das Sozialministerium in Hannover mitteilte (Stand: 09.00 Uhr), kletterte die Zahl der laborbestätigten Covid-19-Fälle um 175 auf insgesamt 21234 Infektionen. Die meisten Corona-Neuinfektionen hat demzufolge nach wie vor der Landkreis Vechta mit 54,6 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen. Dort hatten sich Bewohner und Mitarbeiter eines Pflegeheimes angesteckt.

Im Nachbarlandkreis Cloppenburg lag dieser Wert am Montag bei 48,6 Fällen je 100 000 Einwohner; im Nachbarlandkreis Emsland stieg der Wert nach einem Ausbruch in einem Schlachtbetrieb in Sögel auf einen Wert von 42,2 Fälle je 100 000 Einwohner. Ob der Kreis Emsland ebenfalls die kritische Marke von 50 Fälle pro 100 000 Einwohnern erreichen werde, sei Spekulation, sagte eine Sprecherin. 

Jean-Pierre Fellmer

Ärzte in Pakistan warnen vor zweiter Corona-Welle

08:50
05.10.2020
In Pakistan haben Ärzte im Zuge steigender Corona-Infektionszahlen vor einer zweiten Welle gewarnt. „Es müssen besondere Vorsichtsmaßnahmen in Grundschulen und Kindergärten getroffen werden“, forderte die Pakistanische Ärztevereinigung am Montag. Bildungseinrichtungen sind in Pakistan seit zwei Wochen wieder geöffnet. Beschränkungen wurden in Pakistan im August weitestgehend aufgehoben, nachdem die Zahl der Neuinfektionen stark gesunken war.

In der Provinz Khyber-Pakhtunkhwa im Nordwesten wurden am Montag 16 Schulen geschlossen, nachdem Infektionen mit dem Coronavirus bekannt wurden. In der Hauptstadt Islamabad wurde die Arbeit an zwei Universitäten und mehreren Schulen wieder eingestellt.

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus hatte Pakistans Engagement in der Online-Ausgabe des britischen „Independent“ in einem Gastbeitrag hervorgehoben. Geholfen habe Pakistan die Infrastruktur für den Kampf gegen Polio. „Dadurch wurde das Virus unterdrückt, so dass mit der Stabilisierung des Landes nun auch die Wirtschaft wieder anzieht“, so Ghebreyesus.

In Pakistan sind bislang gut 314 000 Corona-Infektionen durch Tests nachgewiesen worden. Besonders viele Neuinfektionen wurden im Juni registriert. 

Jean-Pierre Fellmer