Dutzende Moscheen haben am Samstag in Niedersachsen und Bremen ihre Türen auch für nicht-muslimische Besucher geöffnet. Coronabedingt war vielerorts die Zahl der Gäste begrenzt. Das Motto des Tags der offenen Moschee 2020 lautete „Glaube in außergewöhnlichen Zeiten“.
Gemeinden mit kleinen Räumen hätten ihre Teilnahme am Tag der offenen Moschee abgesagt, weil die Abstandsregeln nicht eingehalten werden könnten, sagte Emine Oguz, Geschäftsführerin des Landesverbandes Ditib Niedersachsen und Bremen. Viele größere Gemeinden etwa in Hannover, Braunschweig oder Osnabrück luden dagegen zu Führungen, Vorträge und Ausstellungen ein. Teilweise gab es auch Einblicke in die Gebetshäuser per Live-Stream.
„Wir möchten unsere Linie in der Corona-Pandemie fortfahren“, sagte Oguz. Seit Monaten gebe es strenge Hygiene- und Abstandsregeln in den Gebetsräumen. Das große gemeinsame Fastenbrechen zum Ende des Ramadans war von den Gemeinden coronabedingt abgesagt worden.
Jan-Felix Jasch