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Putin: Werden bald zweiten Corona-Impfstoff registrieren

20:05
23.09.2020
Kremlchef Wladimir Putin hat einen weiteren russischen Impfstoff gegen das Coronavirus in Aussicht gestellt. Das zweite Mittel werde bald in Russland registriert, sagte Putin der Agentur Interfax zufolge am Mittwoch in Moskau vor Vertretern des russischen Oberhauses. Details nannte er nicht. Berichten zufolge wird derzeit ein Impfstoff des staatlichen Vektor-Forschungszentrums für Virologie und Biotechnologie getestet. Demnach befindet sich der Stoff in der klinischen Phase und soll in den nächsten Wochen an Tausenden Freiwilligen angewendet werden.

Im August hatte Putin medienwirksam die Freigabe des ersten Impfstoffes mit dem Namen „Sputnik V“ verkündet. Es war das erste Corona-Vakzin, das weltweit für eine breite Anwendung in der Bevölkerung zugelassen wurde. Unmittelbar nach der Freigabe gab es international Kritik, weil die Zulassung vor Abschluss wichtiger Tests erfolgte. Zudem bemängelten Forscher, dass es in der Studie der russischen Experten viele offene Fragen gebe und die Ergebnisse seltsame Muster enthielten.

Max Seidenfaden

FC Bayern rät Supercup-Reisenden zur Prüfung der Corona-Richtlinien

19:50
23.09.2020
München (dpa) - Der FC Bayern München hat seinen nach Ungarn reisenden Anhängern vor dem Supercup-Finale im Risikogebiet Budapest geraten, sich genau mit den besonderen Corona-Anforderungen vertraut zu machen. Der deutsche Fußball-Rekordmeister wies in einer Mitteilung am Mittwoch auch darauf hin, dass das Auswärtige Amt deutsche Staatsbürger vor nicht notwendigen touristischen Reisen nach Budapest wegen hoher Infektionszahlen warne.

Nach einer Verschärfung der Einreise-Quarantäneverordnung in Bayern müssen die Fans bei ihrer Rückkehr eine 14-tägige Quarantäne antreten. Befreien können sie sich davon, wenn sie nach der Rückkehr einen Corona-Test machen und ein negatives Ergebnis vorzeigen können.

Max Seidenfaden

Regionen in elf EU-Ländern zu Risikogebieten erklärt

19:38
23.09.2020
Die Bundesregierung hat Regionen in elf Ländern der Europäischen Union wegen steigender Infektionszahlen zu Corona-Risikogebieten erklärt. Darunter sind auch Gebiete in den Nachbarländern Dänemark, Tschechien, Frankreich, Österreich und den Niederlanden. Das geht aus der am Mittwochabend aktualisierten Liste des Robert-Koch-Instituts hervor. Insgesamt sind damit nun schon 14 von 27 EU-Mitgliedstaaten wieder ganz oder teilweise als Corona-Risikogebiete ausgewiesen.

Neu hinzugekommen sind am Mittwoch Regionen in Dänemark, Portugal, Irland und Slowenien. Zudem wurden weitere Regionen in Frankreich, Tschechien, den Niederlanden, Kroatien, Rumänien, Österreich und Ungarn als Risikogebiete ausgewiesen. Es wird erwartet, dass das Auswärtige Amt für alle diese Gebiete noch im Laufe des Abends eine Reisewarnung ausspricht.

Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, müssen sich 48 Stunden vor oder nach der Einreise auf Corona testen lassen. Die Reisewarnung ist kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Allerdings hat sie auch eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren.

Michael Rabba