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20200920170050

Wenige Tausend bei Demo gegen Corona-Maßnahmen in Düsseldorf

13:14
20.09.2020
Begleitet von starker Polizeipräsenz haben sich wenige Tausend Menschen in Düsseldorf an einer Kundgebung gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen beteiligt. Auf der gegenüberliegenden Rhein-Seite versammelten sich zeitgleich Demonstranten der Initiative „Düsseldorf stellt sich quer“ zu einer Gegenveranstaltung.

Die Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen war von einer regionalen Gruppen der Initiative Querdenken angemeldet worden. Einige Teilnehmer hatten Regenbogenfahnen dabei, hielten Schilder gegen Digitalisierung in die Höhe oder forderten auf Plakaten Umarmungen statt Distanz. Die Stimmung sei friedlich, berichtete eine dpa-Reporterin. Auch eine Polizeisprecherin betonte, man gehe von einem friedlichen Verlauf aus.

Jan-Felix Jasch

Corona setzt Krawattenherstellern zu

12:48
20.09.2020
Ausgefallene Familienfeste und der Trend zu mehr Homeoffice in der Corona-Krise setzen Krawattenherstellern in Deutschland zu. Krawatten wurden zuletzt immer weniger verkauft, wie der BTE Handelsverband Textil mitteilte. Insgesamt habe der stationäre Mode-Fachhandel zwischen März und August 2020 rund fünf Milliarden Umsatz eingebüßt – das sei ein Drittel weniger.

„Das Geschäft mit Herrenmode ist noch schlechter gelaufen, so dass davon ausgegangen werden kann, dass es bei Krawatten einen Umsatzrückgang von mindestens 50 Prozent im stationären Handel gab. Das ist aber nur eine Schätzung“, sagte BTE-Sprecher Axel Augustin der Deutschen Presse-Agentur. Da das Geschäft mit Krawatten nur einen „kleinen Markt“ am gesamten Bekleidungshandel ausmacht, sind genaue Umsatzzahlen nicht bekannt. Der Gesamtumsatz mit Bekleidung lag in Deutschland zuletzt bei 60 Milliarden Euro ohne Schuhe.

Jan-Felix Jasch

Gesundheitsminister: Großbritannien steht bei Corona an „Wendepunkt“

12:42
20.09.2020
Angesichts eines rapiden Anstiegs von Corona-Fällen steht Großbritannien laut Gesundheitsminister Matt Hancock an einem „Wendepunkt“. Auf die Frage, ob das Land mit einem weiteren Lockdown rechnen müsse, sagte Hancock am Sonntag dem Sender BBC: „Ich schließe es nicht aus, ich will es nicht.“ Wenn sich alle an die Regeln hielten, ließe sich ein weiterer Lockdown vermeiden.

Premierminister Boris Johnson kündigte am Sonntag zudem verschärfte Corona-Maßnahmen an. Ab Ende September müssen demnach Menschen, die wiederholt gegen Auflagen zur Selbstisolierung verstoßen, eine Geldstrafe von umgerechnet bis zu 10 900 Euro zahlen. „Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um die Ausbreitung dieses Virus einzudämmen, um zu verhindern, dass die am meisten gefährdeten Menschen infiziert werden, und um den (staatlichen Gesundheitsdienst) NHS zu schützen und Leben zu retten“, sagte Johnson.

Jan-Felix Jasch