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20200827202421
Kapitel

Donnerstag, 27. August

Das war am Donnerstag, 27. August, wichtig

20:23
27.08.2020
Bremen und Niedersachsen:
  • In Bremen ist die Zahl der Corona-Infektionen am Donnerstag erneut gestiegen. Insgesamt wurden im Land Bremen zwölf neue Fälle bekannt, davon elf in Bremen und einer in Bremerhaven, teilte das Gesundheitsressort mit. Die Zahl der bestätigten Fälle stieg im Land Bremen auf 1960 an, 1710 davon im Bremer Stadtgebiet. Im Land Bremen müssten aktuell elf Personen stationär versorgt werden, davon zwei auf Intensivstationen, teilte das Gesundheitsressort mit. Die Zahl der genesenen Personen stieg um zwei auf 1765, die Zahl der aktiven Infektionen demnach um 12 auf 139 Fälle.
  • Wegen eines Corona-Falls an einer Gesamtschule in Wilhelmshaven fällt der Unterricht teilweise aus. Betroffen sei die Oberstufe, teilte eine Sprecherin der Stadt am Donnerstag mit.


Deutschland und Welt:

  • Bund und Länder haben sich in ihren Beratungen am Donnerstag bei den umstrittenen Feierlichkeiten im Familien- und Freundeskreis nicht auf bundesweit geltende Obergrenzen für Teilnehmerzahlen einigen können.
  • Gesetzlich Versicherte mit Anspruch auf Kinderkrankengeld sollen für die Betreuung kranker Kinder in diesem Jahr fünf zusätzliche Tage bekommen. Darauf einigten sich Bund und Länder am Donnerstag.
  • Nach dem Anstieg von Coronavirus-Neuinfektionen will Kalifornien seine Testkapazitäten deutlich ausbauen. Der US-Westküstenstaat werde die tägliche Zahl der Tests in den nächsten Monaten verdoppeln, kündigte Gouverneur Gavin Newsom an.

Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Warten auf den Bund

20:16
27.08.2020
Mit der Festlegung des Termins für die Landtagswahl wartet die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns auf die Entscheidung des Bundes. Sowohl Bundes- als auch Landtag würden im Frühherbst 2021 neu gewählt. „Und wenn es möglich war, haben wir in der Vergangenheit immer an einem Tag gemeinsam gewählt“, sagte Innenminister Lorenz Caffier (CDU) am Donnerstag im Landtag in Schwerin. Dafür sprächen mehrere Faktoren wie Kostenersparnis, höhere Wahlbeteiligung und der parallele Einsatz der Wahlhelfer für beide Wahlen.

Nach Angaben Caffiers stehen bislang neun mögliche Termine für die Bundestagswahl in gut einem Jahr zur Auswahl. Eine Entscheidung falle aber erst, wenn auch alle Details für die Wahl geklärt seien. CDU, CSU und SPD hatten sich am Dienstag darauf verständigt, bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr Überhangmandate einer Partei teilweise mit ihren Listenmandaten zu verrechnen. Unter anderem damit soll verhindert werden, dass die Zahl der Mandate weiter steigt.

Landtags- und Bundestagswahlen waren in Mecklenburg-Vorpommern 1994, 1998 und 2002 parallel abgehalten worden. Nach der vorgezogenen Bundestagswahl 2005 und wegen der Verlängerung der Legislaturperiode des Landtags von vier auf fünf Jahre waren die Wahltermine dann aber auseinandergefallen.