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New Yorker Museen öffnen nach Corona-Pause nur zögerlich

16:12
24.08.2020
Das Kulturleben in New York kommt nur langsam wieder in Gang. Obwohl Museen der Millionenmetropole von Montag an öffnen dürfen, haben die bekanntesten Einrichtungen erst Termine für die kommenden Tage und Wochen angekündigt.

Das Museum of Modern Art (MoMA) will am Donnerstag öffnen, das Metropolitan Museum am Samstag, das Whitney Museum für amerikanische Kunst folgt am 3. September. Das wegen seiner Außenarchitektur bekannte Guggenheim-Museum plant sogar erst für den 3. Oktober. Einige Häuser kündigen auf ihren Webseiten aber Vorab-Termine für Mitglieder und Unterstützer an.

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo hatte vorgeschrieben, dass bei der Wiedereröffnung strenge Auflagen zu beachten seien. Dabei gelten Maskenpflicht und vorgeschriebene Laufwege. Die Museen dürften zudem nur höchstens ein Viertel der üblicherweise erlaubten Zahl an Besuchern einlassen und müssen zeitgebundene Tickets verkaufen.

Max Seidenfaden

19 neue Infektionen in Bremen

15:46
24.08.2020
Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist in Bremen auf 1915 angestiegen. Das sind 19 Fälle mehr als am Freitag. 18 der Fälle wurden in Bremen nachgewiesen, einer in Bremerhaven. 1753 Personen sind mittlerweile wieder von einer Erkrankung genesen, teilte das Gesundheitsressort mit. Demnach gibt es im Land Bremen derzeit noch 106 aktive Infektionen, 100 davon in Bremen. Zehn Personen befinden sich derzeit in stationärer Behandlung, drei von ihnen auf einer Intensivstation.

Max Seidenfaden

Wegen steigender Corona-Zahlen neue Einschränkungen in Spanien

15:25
24.08.2020
Angesichts kräftig steigender Corona-Zahlen haben mehrere spanische Regionen neue Maßnahmen zur Bekämpfung der Virus-Pandemie angeordnet. So sind in Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona auch private Treffen von mehr als zehn Personen verboten. „Die Lage ist nicht mehr stabil, sondern die Zahlen steigen ständig“, begründete Regionalpräsident Quim Torra die Anordnung am Montag.

In der Region Murcia im Südosten des Landes wurden alle Treffen von mehr als sechs nicht im selben Haushalt lebenden Personen verboten. Und in der am stärksten betroffenen Hauptstadt Madrid forderten die Behörden die Menschen auf, alle nicht notwendigen sozialen Kontakte zu vermeiden. Auf den Balearen mit der Urlauberinsel Mallorca räumte die örtliche Regierung ein, dass es eine zweite Corona-Welle gebe. Das Virus breite sich wieder so schnell aus, dass eine Nachverfolgung von Kontakten schwierig sei.

Sorgen bereitet vor allem, dass sich die Lage weiter zuspitzen könnte, wenn Anfang September das Schuljahr mit Präsenzunterricht beginnt und viele Arbeitnehmer aus dem Sommerurlaub zurückkehren. Viele Eltern befürchten, dass es in den Schulen zu Infektionen mit anschließender Zwangsquarantäne der Kinder und Angehörigen kommen könnte. 

Max Seidenfaden