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Was am 14. August wichtig war

20:33
14.08.2020
Bremen und Niedersachsen
  • Reiserückkehrer können in Niedersachsen ab Freitagnachmittag bei der Kassenärztlichen Vereinigung selbst einen Corona-Test buchen. 
  • Die Schulen in Niedersachsen starten nach den Sommerferien wieder in voller Klassenstärke. Es werde vom 27. August an einen eingeschränkten Regelbetrieb geben, teilte das Kultusministerium am Freitag mit
Deutschland und die Welt
  • Die Zahl der bekannten Neuinfektionen in Deutschland ist erneut leicht gestiegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten 1449 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages. 
  • Das Urlaubsland Spanien gilt - mit Ausnahme der Kanarischen Inseln - für das Corona-Krisenmanagement in Deutschland nun als Risikogebiet wegen hoher Infektionszahlen. Das entschieden die beteiligten Bundesministerien.  Auch Spanien selbst ergreift drastische Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie. Das Nachtleben werde landesweit unterbunden, das Rauchen im öffentlichen Raum verboten.
  • Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern hat am Freitag eine Verlängerung des Corona-Lockdowns in der Millionenmetropole Auckland um zwölf Tage angekündigt.
  • Frankreichs Hauptstadt Paris gilt wegen der steigenden Zahl der Corona-Neuinfektionen wieder als Zone, in der das Virus aktiv zirkuliert. 
  • Das EU- und Urlaubsland Kroatien hat am Freitag eine Rekordzahl an Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. 208 Infektionen seien in den vergangenen 24 Stunden erfasst worden.
  • Die griechische Regierung hat nach gestiegenen Zahlen umfangreiche Einschränkungen für zahlreiche Urlaubsregionen und Städte angeordnet. In den meisten Regionen des Landes - darunter in Athen und Thessaloniki sowie auf zahlreichen Inseln - müssen ab Freitag alle Tavernen, Bars und Discos spätestens um 24.00 Uhr schließen. Versammlungen von mehr als 50 Personen wurden im ganzen Land verboten.

Patrick Reichelt

Gericht bestätigt Höchstgrenze von 50 Personen bei Hochzeitsfeiern

19:08
14.08.2020
Die in der niedersächsischen Corona-Verordnung vorgesehene Beschränkung von Hochzeitsfeiern auf maximal 50 Teilnehmer außerhalb der eigenen Wohnung ist rechtmäßig. „Die Corona-Pandemie rechtfertige es, Feiern, bei denen es typischerweise zu überschwänglichen Handlungen komme, in ihrer Teilnehmerzahl zu beschränken, und zwar unabhängig vom verfügbaren Platzangebot“, teilte das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg am Freitag mit und bestätigte damit die Maßnahme. (Az.: 13 MN 290/20)

Ein Betrieb, der auf einem weitläufigen Gelände und in mehreren Gebäuden Hochzeitsfeiern ausrichtet, wollte die Regelung außer Kraft setzen lassen. Der Unternehmer argumentierte, dass die Einhaltung von Sicherheitsabständen auf seinem Grundstück problemlos möglich sei und er gegenüber Konkurrenten in anderen Bundesländern benachteiligt werde, weil dort deutlich größere Hochzeitsgesellschaften erlaubt seien. Auch in der Gastronomie gebe es keine Beschränkung der Personenzahl.

Patrick Reichelt

Corona-Fall beim FC Barcelona: Verletzter Umtiti infiziert

18:41
14.08.2020
Kurz vor dem Viertelfinalspiel in der Champions League gegen den FC Bayern München hat der FC Barcelona einen weiteren Corona-Fall bekannt gegeben. Der französische Fußball-Weltmeister Samuel Umtiti, der nicht zum Team beim Finalturnier in Lissabon gehört, sei positiv auf Covid-19 getestet worden, schrieb der katalanische Club auf seiner Internetseite. Der Abwehrspieler zeige keine Symptome und sei zu Hause isoliert.

Der 26-Jährige ist aktuell verletzt und war daher auch nicht nach Lissabon mitgereist. Er ist der zweite Corona-Fall bei den Katalanen. Vor zwei Tagen hatte der in der abgelaufenen Saison an den FC Schalke ausgeliehene Jean-Clair Todibo seine Infektion mit dem Coronavirus via Instagram bekannt gemacht. Auch er hat nach eigenen Angaben keine Symptome und ist zu Hause in Quarantäne.

Vanessa Ranft