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Kroatien hält steigende Corona-Zahlen nicht für bedenklich

08:43
14.08.2020
Das Urlaubsland Kroatien hält die zuletzt stark gestiegene Zahl von Infektionen mit dem Corona-Virus nicht für bedenklich. „Die Zahlen werden wahrscheinlich im Rahmen dieser Grenzen bleiben, vielleicht werden sie sogar noch ein wenig steigen, aber es gibt kein exponenzielles Wachstum“, sagte der stellvertretende Innenminister Damir Trut am Freitag im Nachrichtensender N1.

Am Tag zuvor hatte Kroatien 180 Neuansteckungen mit dem Virus Sars-CoV-2 innerhalb von 24 Stunden registriert. Es war der höchste Tageswert, der seit Beginn der Pandemie in dem EU-Land im Februar gemeldet wurde. In den letzten zwei Monaten hatte dieser Wert zwischen rund 30 und 100 geschwankt.

Kroatien ist für viele Deutsche eine beliebte Urlaubsdestination. Zuletzt kehrten aber viele deutsche Touristen von dort zurück, die sich mit dem Coronavirus angesteckt hatten. Unter ihnen waren hauptsächlich junge Menschen, die angaben, dass sie an Strandpartys teilgenommen hatten. 

Patrick Reichelt

Urlaub: Veranstalter zeigen sich bei Umbuchungen kulant

08:27
14.08.2020
Das Reisen ist wieder möglich - allerdings mit eingeschränkter Auswahl und einer guten Portion Unsicherheit. Denn auch in Ländern und Regionen, die derzeit wieder bereist werden können, kann sich die Corona-Lage ändern.

Um trotzdem Pauschalurlauber zu einer Buchung zu bewegen, bieten die großen Reiseveranstalter kulante Umbuchungsbedingungen. Ändert sich die Situation am Reiseziel, können Urlauber noch relativ kurzfristig ihre Pläne ändern - und zum Beispiel die Reise verschieben oder auf ein anderes Ziel ausweichen. Je nach Veranstalter gelten dabei unterschiedliche Regeln.

Die kulanten Umbuchungsoptionen der Veranstalter gelten aber meisten nicht für dynamisch paketierte Reisen, auch X-Produkte genannt, sowie etwa für Kreuzfahrten oder Kreuzfahrt-Kombinationen.

Patrick Reichelt

Neuseeland verlängert Lockdown in Auckland - 30 Fälle seit Dienstag

08:11
14.08.2020
Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern hat am Freitag eine Verlängerung des Corona-Lockdowns in der Millionenmetropole Auckland um zwölf Tage angekündigt. Die neuen Einschränkungen waren am Mittwoch zunächst für drei Tage verhängt worden, nachdem in der Stadt vier Mitglieder einer Familie positiv auf das Virus getestet worden waren. Insgesamt soll der Lockdown damit nun für zwei Wochen gelten. „Die Beschränkungen jetzt aufzuheben und dann eine Explosion neuer Fälle zu haben, wäre das Schlimmste für Auckland und unsere Wirtschaft“, so Ardern.

Die Zahl der bestätigten Neuansteckungen war am Freitag um 13 auf insgesamt 30 gestiegen. Die Infizierten sollen in spezielle Quarantäne-Einrichtungen gebracht werden, ein Patient mit Covid-19 wird im Krankenhaus behandelt. Fast alle neuen Ansteckungen stünden in Zusammenhang mit der Familie, bei der das Virus zunächst diagnostiziert worden war, sagte Ardern. Bei einem Fall werde dies noch geprüft.

In Auckland mit seinen 1,7 Millionen Einwohnern sind die Schulen und alle nicht notwendigen Geschäfte geschlossen. Die Bürger wurden aufgefordert, soweit wie möglich zu Hause zu bleiben. Im Rest des Landes sind seit Mittwoch Versammlungen von mehr als 100 Personen verboten.

Patrick Reichelt