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Corona-Zittern bei Atlético: Leipzig-Spiel steht auf der Kippe

10:22
10.08.2020
Nur drei Tage vor dem Viertelfinale der Champions League gegen RB Leipzig haben zwei Coronavirus-Fälle die Vorbereitung von Atlético Madrid lahmgelegt. Statt am Montagabend die Reise nach Lissabon anzutreten, steckte der über 90 Personen umfassende Tross des spanischen Spitzenclubs in Madrid fest und wartete angespannt auf die Ergebnisse einer kurzfristig durchgeführten Testreihe. Obwohl die UEFA den Fall nicht dramatisieren wollte, war die planmäßige Austragung des Spiels gegen RB zunächst unklar.

Denn nach übereinstimmenden spanischen Medienberichten soll es sich bei den am Sonntagabend von Atlético vermeldeten Fällen um zwei Spieler handeln. Der Club äußerte sich dazu mit Verweis auf die Privatsphäre nicht. Die beiden Personen seien umgehend isoliert und in häusliche Quarantäne geschickt worden. Laut spanischer Presse befürchtet man bei Atlético allerdings weitere positive Fälle. Die Ergebnisse sollten bis Montagabend vorliegen.

Vanessa Ranft

Neustart von Aida Cruises am 6. September - Genehmigung liegt vor

08:45
10.08.2020
Nach der kurzfristigen Absage des Saisonstarts der Kreuzfahrtreederei Aida Cruises wegen fehlender Genehmigungen der italienischen Regierung plant das Unternehmen den Neustart nun für Anfang September. Wie das Unternehmen am Montag in Rostock berichtete, liege die Zustimmung aus Italien für die Neustartkonzepte inzwischen vor. Danach soll am 6. September in Kiel das Schiff „Aidablu“ zu einer Kurzreise Richtung Norwegen und Dänemark ablegen. Weitere siebentägige Reisen seien von Hamburg aus mit der „Aidaperla vom 12. September an zu den norwegischen Fjorden geplant.

Mit Ausnahme dieser Fahrten müsse das Unternehmen auf Grund der aktuellen Pandemielage die seit Mitte März dauernde Unterbrechung der Kreuzfahrtsaison bis zum 30. September 2020 verlängern. Ursprünglich sollten Kurzreisen ohne Landgang bereits am 5. August in Hamburg starten, später sollten Rostock und Kiel dazukommen. Diese Pläne scheiterten an den fehlenden Genehmigungen aus Italien.

Für den geplanten Neustart hatte Aida am 22. Juli mit drei Flugzeugen 750 Besatzungsmitglieder aus Asien eingeflogen. Mehrfache Corona-Tests nach der Landung ergaben inzwischen zwölf Infizierte, die in der Folge isoliert wurden.

Vanessa Ranft