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Niedersachsen hat schon über 150 Millionen Euro für Schutzausrüstung ausgegeben

08:09
28.07.2020
Die Landesregierung hat seit März 68 Aufträge zur Anschaffung von Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln für mehr als 150 Millionen Euro vergeben. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ („NOZ“, Dienstag) unter Berufung auf das Gesundheitsministerium in Hannover. Ein Großteil der Lieferungen sei bereits erfolgt, teilte ein Sprecher des Ministeriums mit. Das Gesamtvolumen für die Corona-Aufträge liege bei 153 181 000 Euro. In einem Fall sei wegen Betrugsverdachts Anzeige erstattet worden.

Laut „NOZ“ sollen bei den Ausschreibungen auch ein Kekshersteller und ein Autohaus als Lieferanten zum Zuge gekommen sein. Nach Angaben des Ministeriums hat sich die Lage auf dem Markt für Medizinprodukte inzwischen wieder beruhigt. Zu Beginn der Pandemie war es zu Engpässen etwa bei Mundschutzmasken gekommen. Allein Schutzkittel seien derzeit noch schwer zu bekommen, hieß es.

Patrick Reichelt

UN-Chef sieht Pandemie als Chance für Umgestaltung der Städte

07:27
28.07.2020
UN-Generalsekretär António Guterres sieht in der Coronavirus-Pandemie eine Chance für eine Neuerfindung der weltweiten Ballungsräume. «Die Zeit ist gekommen, die städtische Welt zu überdenken und umzugestalten», sagte der Chef der Vereinten Nationen am Dienstag in einer Videobotschaft.

Die Pandemie habe vielerorts für die Schaffung neuer Radwege und Fußgängerzonen gesorgt, mit der die Mobilität und die Luftqualität verbessert worden seien. Eine ökologische Transformation der Metropolen könne klimafreundliches Wachstum und neue Arbeitsplätze bringen. So könne nicht nur dem Coronavirus begegnet werden, sondern auch der Klimakrise und der Verschmutzung von Städten.

Gerald Weßel