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Zahl der Corona-Toten in Japan steigt auf über 1000

13:39
20.07.2020
In Japan ist die Zahl der am Coronavirus Gestorbenen über die Marke von 1000 gestiegen. Wie der staatliche Fernsehsender NHK am Montag berichtete, wurden an dem Tag innerhalb von 24 Stunden 385 Neuinfektionen bestätigt. Mit 168 entfielen mit Abstand die meisten davon erneut auf Tokio. Die Hauptstadt hatte kürzlich wegen eines deutlichen Anstiegs der Infektionszahlen die höchste Alarmstufe ausgerufen. Ausgangssperren sind in Japan jedoch rechtlich nicht möglich, die Menschen sind nur aufgerufen, neben dem Tragen von Masken ausreichend Abstand zu halten und Menschenmengen zu vermeiden.

Japan zähle inzwischen 26 522 Infektionsfälle und 1001 Tote, so NHK. Darunter sind auch 712 Infektionsfälle sowie 13 Todesfälle unter Menschen, die sich an Bord eines zeitweise unter Quarantäne gestellten Kreuzfahrtschiffes befunden hatten. Damit steht die Nummer Drei der Weltwirtschaft international gesehen zwar noch relativ gut da. Doch bereiten die Neuinfektionen vor allem in Tokio Sorge vor einer zweiten Infektionswelle. Als eine Problemzone wurde Tokios Amüsierviertel Kabukicho mit vielen kleinen Nachtclubs ausgemacht.

Patrick Reichelt

Corona-Hygiene: Mehrwegverpackungen richtig spülen

12:52
20.07.2020
In Zeiten der Corona-Pandemie greifen Verbraucher oft auf Einwegverpackungen zurück. Viele haben offenbar Sorge, dass Viren auf Mehrwegverpackungen übertragen werden können. Diese Befürchtung ist aber unbegründet, erklärt Dorothea Seeger vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) - solange man seine Mehrwegverpackungen richtig spült.

Sie empfiehlt, die wiederverwendbaren Gefäße in der Spülmaschine zu waschen. Denn Seife und heißes Wasser über 60 Grad Celsius töten Viren und Bakterien ab. Will man seine Wasserflasche unterwegs mit Leitungswasser auffüllen, muss darauf geachtet werden, dass die Flasche den Wasserhahn nicht berührt.

Laut der Unternehmensgruppe Der Grüne Punkt ist seit diesem Frühjahr der Verpackungsmüll in privaten Haushalten um 10 Prozent gestiegen. Das kann unter anderem darauf zurückgeführt werden, dass viele Restaurants sich aktuell auf Lieferdienste und den Außerhausverkauf konzentrieren und dabei auf Einwegverpackungen zurückgreifen.

Patrick Reichelt