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20200723102752

Peking senkt Corona-Alarm - neue Fälle in Xinjiang

11:56
19.07.2020
Der Corona-Alarm in der chinesischen Hauptstadt wird herabgestuft. Vorangegangen seien 14 Tage ohne Neuansteckungen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die Behörden hätten verkündet, dass der neue Ausbruch in Peking von Mitte Juni erfolgreich eingedämmt worden sei. Die Änderung der Warnstufe sollte am Montag in Kraft treten. Der Corona-Ausbruch im Juni war von einem Großmarkt der Hauptstadt ausgegangen.

Dagegen erklärten die Behörden in der fernwestlichen Region Xinjiang eine „Kriegslage“, um einen dortigen Corona-Ausbruch einzudämmen. Es habe dort 17 bestätigte Fälle gegeben, 23 Infektionen ohne Symptome, und 269 Menschen hätten am Sonntagmorgen noch unter Beobachtung gestanden. In Xinjiangs Hauptstadt Urumtschi wurde am Donnerstag ein Lockdown verhängt. Flüge, U-Bahn- und Eisenbahnverkehr wurden eingestellt.

Jan-Felix Jasch

Israel beschränkt Zahl der Betenden an der Klagemauer

11:30
19.07.2020
Der Ausbruch der zweiten Corona-Welle in Israel hat auch Konsequenzen für das Gebet an der Klagemauer, dem verbliebenen Rest des alten jüdischen Tempels. Wo sich sonst Tausende Gläubige insbesondere zum Sabbat versammeln, dürfen derzeit nur 20 Personen gemeinsam beten, wie die zuständige Western-Wall-Foundation am Sonntag in einer Erklärung bestätigte.

Allerdings ist der Vorplatz vor der Mauer durch Barrieren und Stellwände in mehrere Sektoren für getrennte Gruppen unterteilt, so dass insgesamt 350 Gläubige an der heiligsten Stätte des Judentums beten können. Etwa zehn Sektoren befinden sich auf der linken, den Männern vorbehaltenen Seite, etwas weniger im Teil für Frauen. Dadurch solle das social distancing sichergestellt und den neuesten Vorschriften Rechnung getragen werden, berichtete die "Jerusalem Post".

Jan-Felix Jasch

Zu viele Feiernde auf dem Kiez - Große Freiheit zweimal gesperrt

10:57
19.07.2020
Tausende Menschen haben am Samstagabend in Hamburg das laue Sommerwetter im Freien genossen. Vor allem auf dem Kiez und in der Schanze war es dabei zu größeren Menschenansammlungen gekommen. Auf der Großen Freiheit war es dabei teilweise so voll geworden, dass die Feiermeile zweimal von der Polizei abgeriegelt werden musste. „Die Kollegen haben zeitweise die Zugänge zur Großen Freiheit gesperrt“, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag in Hamburg. Nach jeweils einer halben beziehungsweise einer dreiviertel Stunde habe sich der Besucherstrom wieder entzerrt und die Zugänge wurden wieder geöffnet. Platzverweise seien nicht erteilt worden.

„Wir haben am Wochenende festgestellt, dass sowohl die Sternschanze als auch St. Pauli sehr gut besucht waren. Der überwiegende Teil der Bevölkerung hat sich dabei ganz regelkonform verhalten“, sagte die Sprecherin weiter. Lediglich aus der Partyszene heraus sei bei manchen Feiernden mit zunehmendem Alkoholisierungsgrad der Wille gesunken, sich an die Corona-Abstandsregeln zu halten. Dennoch seien am Samstagabend und in der Nacht zu Sonntag nur sehr wenige Ordnungswidrigkeiten festgestellt worden.

Auch tagsüber habe es am Elbstrand und in den Parks trotz des warmen Sommerwetters keine Auffälligkeiten gegeben. „Es wurde über den Tag zusehends voller, aber die Leute haben sich offenbar an die Abstandsregeln gehalten.“

Jan-Felix Jasch