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20201011161838

Auch Mainz überschreitet kritische Schwelle bei Corona-Infektionen

14:51
11.10.2020
In Rheinland-Pfalz hat nun auch die Stadt Mainz den kritischen Wert von 50 Corona-Infektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschritten. Der Wert lag am Sonntag bei 57, wie das Sozialministerium in Rheinland-Pfalz mitteilte. Weitere Beschränkungen des öffentlichen Lebens wurden zunächst nicht angekündigt. Es werde jedoch eine lokale Task Force geben, die zeitnah zusammentrete.

Die Stadt hatte in den vergangenen Tagen bereits Maßnahmen wie ein nächtliches Alkoholverbot beschlossen.
Außerdem lagen am Sonntag formal die Kreise Neuwied (50) sowie Bitburg-Prüm (68) am oder über dem Schwellenwert. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie bestätigten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist auch am Sonntag wieder gestiegen. Insgesamt haben sich nun 12 096 Menschen infiziert, 202 mehr als noch am Vortag, berichtete das Sozialministerium. Die Zahl der „aktiven“ Fälle im Land wurde mit 1787 Menschen angegeben, 149 mehr als am Tag zuvor. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus blieb landesweit bei 256.

dpa

Türkei kündigt vollständige Meldung von Corona-Zahlen an

12:58
11.10.2020
Nach heftiger Kritik an ihrer Informationspolitik wird die türkische Regierung ab der kommenden Woche die Gesamtzahl der Corona-Infektionen im Land melden. Das sagte Gesundheitsminister Fahrettin Koca in einem am Sonntag veröffentlichten Interview der Zeitung „Hürriyet“. Zuvor war Ankara dafür kritisiert worden, lediglich Zahlen für Patienten mit Symptomen einer Infektion zu nennen.

Ab dem 15. Oktober würden auch asymptomatische Fälle aufgeführt und an die Weltgesundheitsorganisation gemeldet. Koca hatte im September enthüllt, dass in den offiziellen Zahlen nur Patienten mit Symptomen enthalten seien. Ärztevereinigungen und die Opposition hatten die Aussagekraft der Statistik seit langem angezweifelt.
Am Samstag meldete die türkische Regierung 1649 neue Patienten und 56 Todesfälle. Seit Beginn der Pandemie wurden mehr als 334 000 Patienten und 8778 Todesfälle bestätigt.

AP

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