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Britische Regierung erwägt weitere Corona-Beschränkungen in England

08:47
08.10.2020
Die britische Regierung denkt wegen steigender Coronavirus-Fälle über neue Beschränkungen in England nach. In manchen Landesteilen würden die Zahlen sehr schnell steigen und das nehme man ernst, sagte der britische Minister für Wohnen, Gemeinden und Lokalverwaltung, Robert Jenrick. Am Donnerstag gab er in der BBC bekannt, dass die Regierung unter Beratung von Wissenschaftlern und Medizinern weitere Schritte abwäge.
In Gebieten in Nordengland hat die Zahl jener Patienten besorgniserregend stark zugenommen, die nach einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt werden müssen. Das hat den Druck auf die Regierung erhöht.

Wahrscheinlich dürfte das Gastgewerbe in Nordengland von zusätzlichen Maßnahmen getroffen werden - möglicherweise ähnlich denen, die am Mittwoch in Schottland angekündigt wurden. Dort ordnete Regierungschefin Nicola Sturgeon die Schließung von Pubs in den zwei größten Städten Glasgow und Edinburgh an. Im restlichen Schottland wurden Restaurants und Kneipen ebenfalls Beschränkungen auferlegt.

Auch anderswo in Europa sind weitere Corona-Beschränkungen verhängt worden. Zusätzlich zu landesweit geltenden Auflagen müssen sich Unternehmen und Privatpersonen vielerorts regional und lokal an weitere Beschränkungen halten. Oft geht es dabei um die Anzahl von Menschen, die sich gemeinsam versammeln dürfen.

AP

Laut Kassenärzte: Ausreichende Bettenzahl in Corona-Krise

08:41
08.10.2020
 Das deutsche Gesundheitssystem hat nach Ansicht von Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), ausreichend Betten zur Behandlung von Corona-Patienten. Derzeit seien 8500 Betten für Intensivpatienten frei, das seien mehr als die Gesamtkapazität von Italien und Spanien. Zudem gebe es eine Notfallreserve von etwa 12.000 Betten, die eingesetzt werden könnten. Gesundheitsminister Jens Spahn verweist darauf, dass es mit Hilfe des neuen Onlineregisters für Betten in Kliniken möglich sei, die Intensivkapazitäten deutlich besser zu steuern.

Reuters

„Da ist möglicherweise jemand, oder zwei oder drei in dem Raum, die nicht wissen, dass sie das Virus haben und verbreiten. Und Teil der Feier sind, Teil des Zusammenkommens sind.(…) Muss die Hochzeitsfeier mit 200, 300 Gästen mitten in dieser Jahrhundertpandemie jetzt sein? Das kann ich mich als Veranstalter fragen, als Einlader, und ich kann mich das als Eingeladener fragen. (…) Das Gleiche gilt für bestimmte Formen des Zusammenkommens, um religiöse Ereignisse zu feiern.“ Bundesgesundheitsminister Jens Spahn 08:29
08.10.2020
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