Nach der Verschärfung der Corona-Regeln in der Hauptstadt hat der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Abgeordnetenhaus, der Linkenpolitiker Wolfgang Albers, vor Panikmache gewarnt. Albers warnte am Mittwoch im RBB-Inforadio vor zu großen Vorgaben für private Haushalte. Stattdessen sollte sich die Politik Gedanken darüber machen, was in der Vergangenheit versäumt wurde, wie etwa die Vernachlässigung der Gesundheitsämter, sagte Albers.
Der Berliner Senat beschloss angesichts bundesweit steigender Corona-Infektionen am Dienstagabend zusätzlich zu den Vereinbarungen mit den anderen Ministerpräsidenten unter anderem, dass in allen Büros der Hauptstadt künftig eine Maskenpflicht auf den Gängen und Aufzügen der Bürogebäude gelten soll, nicht aber am eigenen Arbeitsplatz. Außerdem sind ab Samstag in Berlin private Feiern in Räumen nur noch mit bis zu 25 Gästen erlaubt, draußen gilt die Grenze von 50 Teilnehmern.