Zwei Monate nach Bereitstellung der Corona-Warn-App sind immer noch nicht alle Labore an das System angeschlossen. 115 von 151 niedergelassenen Laboren seien inzwischen aber in der Lage, Corona-Testergebnisse auf diesem Weg digital zu übermitteln, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin.
Die Anwendung, die inzwischen 17,1 Millionen Menschen heruntergeladen haben, stelle einen wichtigen Baustein bei der Unterbrechung von Infektionsketten dar, betonte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums.
Die App sei kein „Allheilmittel“, der Nutzen sei aber groß genug, um die Entwicklungskosten in Höhe von rund 20 Millionen Euro zu rechtfertigen, erklärte Seibert. Er appellierte an die Nutzer der App, falls sie sich infiziert haben und positiv getestet wurden, diese Information auch weiterzugeben.