Deutschland verfügt nach den Worten von Gesundheitsminister Jens Spahn nur über ein paar Hundert Dosen des Medikaments Remdesivir. "Wir haben derzeit keine großen Vorräte", sagt Spahn bei einer vom Europa-Parlament organisierten Video-Anhörung. Er arbeite darauf hin, dass die Arznei auch in Europa hergestellt werden könne.
Der Produzent, der US-Konzern Gilead Sciences, verfügt in Europa über keine Fertigungsanlagen für Remdesivir. Das Mittel gilt als Hoffnungsträger in der Behandlung von Covid-19-Patienten und ist dafür bereits unter anderem in den USA zugelassen. Am Freitag gab auch die EU-Kommission grünes Licht für den Einsatz bei bestimmten Erkrankten.
Reuters