Letztes Update:
20200518121652

Über 174.000 Infizierte in Deutschland

07:49
18.05.2020
 Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen am Montag mit 174.697 angegeben - ein Plus von 342 seit dem Vortag. Die in der US-Stadt Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität (JHU) meldete 176.369 Infizierte. Das RKI, das nur die elektronisch übermittelten Zahlen aus den Bundesländern berücksichtigt und seine Aufstellung einmal täglich aktualisiert, registrierte bislang 7935 Todesfälle, die JHU 7962 Tote. Die Zahl der Genesenen betrug etwa 154.600.

AFP

Maas zuversichtlich vor Gesprächen über Sommerurlaub im europäischen Ausland

07:08
18.05.2020
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat sich vor Beratungen mit mehreren europäischen Amtskollegen zuversichtlich gezeigt, Wege für einen Sommerurlaub in beliebten Reiseländern zu finden. Er hoffe, dass ein Urlaub nach dem 15. Juni wahrscheinlich werde, sagte Maas am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Bis Mitte Juni gilt noch eine weltweite Reisewarnung, die Maas danach in "Reisehinweise" verändern will. Dafür sollten in den nächsten Tagen Kriterien entwickelt werden.
Die "Reisehinweise" sollten den Menschen eine Entscheidungsgrundlage dafür geben, wohin sie reisen könnten und wohin vielleicht noch nicht, sagte Maas. Er wolle mit seinen europäischen Amtskollegen darüber sprechen, nach welchen Kriterien ein Sommerurlaub stattfinden könne. Es gehe um Einreise- und Quarantänebestimmungen, aber auch darum, wie ein Urlaub am Strand mit Abstandsregeln aussehen könne.
Im Moment sei die Entwicklung bei den Corona-Infektionen fast überall positiv, sagte der Außenminister. Deshalb gebe es eine Grundlage dafür, über die angestrebten Reisehinweise zu verhandeln. Es gehe darum, "wie wir es so organisieren, dass sich Urlaub wie Urlaub anfühlt" und trotzdem keine neuen Infektionshotspots entstünden. Maas warnte zugleich: Auch wenn Urlaub möglich werde, werde dieser nicht so wie in der Vergangenheit sein.
Der Außenminister will am Montag mit seinen Amtskollegen aus den beliebten Reiseländern Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malta, Slowenien, Zypern und Bulgarien in einer Videokonferenz über Möglichkeiten eines Sommerurlaubs beraten.

AFP

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