Letztes Update:
20200508114250

Österreichs Kanzler ruft zum Konsum regionaler Produkte auf

11:39
08.05.2020
Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat die Bürger dazu aufgerufen, durch ihre Kaufverhalten das eigene Land zu stärken. Die Alpenrepublik versuche nach der Corona-Krise nun ihr wirtschaftliches Comeback. „Daher meine große Bitte: Kaufen Sie regionale Produkte & konsumieren Sie regionale Produkte in den österreichischen Wirtshäusern. Sie leisten damit auch einen Beitrag, dass wir nicht nur gesundheitlich, sondern auch wirtschaftlich gut durch die Krise kommen“, schrieb der Regierungschef am Freitag auf Twitter.
Anlass des Tweets war eine Pressekonferenz zu den Details aus Anlass der Öffnung der Lokale und Restaurants am 15. Mai. Österreich sieht sich als eines der Länder Europas, das mit seinen stufenweisen Lockerungen weit vorne ist.

dpa

Neun „Mein Schiff“-Crewmitglieder mit Coronavirus infiziert

14:10
06.05.2020
Von den rund 2900 Besatzungsmitgliedern auf dem Tui-Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 3“ in Cuxhaven haben sich insgesamt neun mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte Tui Cruises am Mittwoch mit und verwies darauf, dass nun alle Testergebnisse vorliegen. „Alle positiv-getesteten Besatzungsmitglieder befinden sich in Isolation, es geht ihnen gut und sie sind symptomfrei“, sagte eine Sprecherin. Demnach hat auch das am 30. April als erstes positiv getestete Crewmitglied, das auf der Isolierstation einer Klinik in Cuxhaven liegt, keine Symptome mehr.
Das Kreuzfahrtschiff liegt seit dem 28. April in Cuxhaven. Nach einem Covid-19-Fall an Bord wurde die gesamte Besatzung getestet. Üblicherweise sind auf der „Mein Schiff 3“ rund 2500 Gäste und rund 1000 Besatzungsmitglieder. Dass nun 2900 Besatzungsmitglieder an Bord sind, liegt daran, dass Crewmitglieder von anderen Schiffen der Tui-Cruises-Flotte dazukamen. Sie sollen von Deutschland aus in ihre Heimatländer geflogen werden. Nach Angaben von Tui Cruises war dies wegen der Reisebeschränkungen bislang nicht möglich.
Inzwischen sind Rückflüge für rund 1200 Besatzungsmitglieder etwa nach Indonesien, in die Ukraine, nach Tunesien, in die Türkei und nach Mauritius geplant. Die ersten von ihnen sollen am Freitag in ihr Heimatland gebracht werden.

dpa

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