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Einschränkungen in den USA werden aufgehoben

07:07
05.05.2020
Trotz Tausender neuer Coronavirus-Fälle pro Tag lockern die USA einige Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. In Washington kam der Senat zum ersten Mal seit März zusammen, in Florida warteten Dutzende am Strand noch vor Sonnenaufgang auf die Öffnung von Clearwater Beach. Und in einer geschlossenen Fleischverarbeitungsanlage in South Dakota wurden die ersten Schritte zur Wiedereröffnung unternommen, nachdem sich mehr als 800 Angestellte mit dem Coronavirus infiziert hatten.
Politische Debatten über die Rückkehr zur Normalität sind dabei üblich geworden. In Louisiana irritierte der demokratische Gouverneur John Bel Edwards die Republikaner mit seiner Entscheidung, die Anweisung, zu Hause zu bleiben, bis zum 15. Mai zu verlängern. Die Demokraten dagegen verwiesen auf die Gefahr, mit einer zu schnellen Rückkehr die Gesundheit von Bewohnern und Mitarbeitern zu riskieren.
Dabei ist die Anzahl der Neuinfektionen und der Todesfälle in den USA erschreckend hoch. Am Sonntag hatte die Johns Hopkins Universität innerhalb eines Tages mehr als 25 500 neue Infektionen und 1313 neue Todesfälle in den USA gezählt. Die tatsächlichen Zahlen sind wahrscheinlich deutlich höher.
Weltweit stieg die Zahl der registrierten Infektionen laut der Universität am Montag auf 3,5 Millionen. Mehr als 253 000 Menschen starben demnach weltweit an der vom Virus ausgelösten Lungenerkrankung Covid-19.
Zur Erforschung eines Coronavirus-Impfstoffs sagten Staats- und Regierungschefs, Organisationen und Banken am Montag 7,4 Milliarden Euro zu. Die Summe lag etwas unter den von der EU-Kommission erhofften 7,5 Milliarden Euro für Forschung, Behandlung und Tests auf das Virus. Abwesend auf der internationalen Geberkonferenz waren die USA und Russland.

AP

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