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Tiefensee: Lockerung für Thüringer Gastgewerbe ab 13. Mai

14:19
04.05.2020
Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hat erstmals einen Zeitplan zur Wiederöffnung der Gastronomie in Thüringen genannt. Er schlage vor, am 13. Mai mit dem Ausstieg aus dem Totalstillstand zu beginnen, sagte Tiefensee am Montag in Erfurt der Deutschen Presse-Agentur. Der Minister hatte bereits in der vergangenen Woche einen Stufenplan für das Gastgewerbe angekündigt. Mit Öffnungsterminen preschte jetzt Niedersachsen vor. Nach den Plänen von Tiefensee sollen in Thüringen am 13. Mai zunächst Campingplätze für Wohnwagen und Reisemobile öffnen.
In einer zweiten Stufe vom 22. Mai an würden Kneipen, Restaurants, Cafés, Gasthäuser sowie Hotels, Pensionen und Ferienhäuser mit Einschränkungen bei den Gästezahlen und den Öffnungszeiten folgen, kündigte der SPD-Politikern an. Den Zeitplan wolle er am kommenden Dienstag (12. Mai) dem Kabinett in Erfurt zur Entscheidung vorlegen.
In Niedersachsen wird die Gastronomie nach einem Fünf-Stufen-Plan der Landesregierung am 11. Mai wieder anlaufen. Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten sollen mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent sowohl im Innen- als auch im Außenbereich öffnen können.

dpa

Deutschland sagt 525 Millionen Euro bei Corona-Geberkonferenz zu

13:52
04.05.2020
Bei der internationalen Online-Geberkonferenz zum Kampf gegen das Coronavirus hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für Deutschland 525 Millionen Euro zugesagt. Die von der EU-Kommission organisierte Konferenz sei "ein Signal der Hoffnung in so schwierigen Stunden für viele Länder", sagte Merkel am Montag in einer Video-Übertragung. Die Pandemie sei eine globale Herausforderung, die sich auch nur global besiegen lasse.
Erklärtes Ziel der Geberkonferenz sind Zusagen in Höhe von 7,5 Milliarden Euro. Laut EU-Kommission sollen vier Milliarden davon in die Entwicklung eines Impfstoffs fließen, mit zwei Milliarden Euro sollen die Behandlungsmöglichkeiten und mit 1,5 Milliarden Euro die Testkapazitäten weltweit ausgeweitet werden.
"Wir werden auch unsere humanitäre Hilfe erhöhen, denn wir wissen, dass diese Pandemie dramatische Auswirkungen hat", sagte Merkel. Sie verwies darauf, dass nun in Afrika im Windschatten der Pandemie wieder die Zahl der Malaria-Erkrankungen zunehme. "Die Schäden, die durch diese Pandemie ausgelöst werden, sind viel vielfältiger als nur diese Pandemie selbst."

AFP

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