Letztes Update:
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Paris gewährt Air France Milliardenhilfe

20:38
24.04.2020
Frankreich stützt die wegen der Corona-Krise ins Trudeln geratene Fluggesellschaft Air France mit sieben Milliarden Euro Kredithilfen. Davon seien drei Milliarden Staatskredite und vier Milliarden Garantien für Bankdarlehen, erklärte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Freitag im TV-Sender TF1. Die Schwestergesellschaft von Air France, die niederländische KLM, kann nach Angaben der niederländischen Regierung ebenfalls mit zwei bis vier Milliarden Euro Finanzhilfen rechnen.

dpa

„heute-Show“ in Corona-Krise auf Rekordniveau

08:03
25.04.2020
Noch nie in elf Jahren haben so viele die Satire-News mit Oliver Welke geschaut: Im Schnitt 5,46 Millionen haben am späten Freitagabend im ZDF die „heute-show“ gesehen. Das war ein Marktanteil ab 22.45 Uhr von 21,7 Prozent. Und es waren fast 800 000 Menschen mehr als beim Bestwert vor der Corona-Pandemie.

In der Corona-Krise scheint die Sehnsucht nach satirischer Ablenkung und Einordnung jedenfalls groß. Seit Wochen erfährt die Nachrichtensatire wachsendes Interesse. Auf Publikum im Studio muss die „heute-show“ wie alle anderen TV-Produktionen zwar aktuell verzichten, vor dem Fernseher wird das Publikum dagegen immer größer.

Erst im März hatte die Show erstmals die Marke von fünf Millionen Zuschauern überschritten. Die „heute-show“ ging 2009 an den Start, zunächst nur einmal im Monat. Seit 2010 hat sie ihren wöchentlich Platz am Freitagabend.

dpa

Trump: Äußerung zu Injektion von Desinfektionsmitteln war Sarkasmus

17:43
24.04.2020
US-Präsident Donald Trump will seine umstrittenen Äußerungen zu möglichen Therapieansätzen gegen das Coronavirus nach viel öffentlicher Kritik als Sarkasmus verstanden wissen. „Ich habe Reportern (...) sarkastisch eine Frage gestellt, nur um zu sehen, was passieren würde“, sagte Trump am Freitag im Weißen Haus in Washington. „Ich dachte, das wäre klar.“

Trump gab an, er habe keineswegs Amerikaner dazu aufrufen wollen, Desinfektionsmittel zu sich zu nehmen. Er habe lediglich eine „sehr sarkastische“ Frage an eine „feindliche Gruppe“ von Reportern gestellt.
Trump hatte am Donnerstagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus Forscher unter anderem dazu ermuntert, im Kampf gegen das Coronavirus Möglichkeiten zu prüfen, Menschen direkt Desinfektionsmittel zu spritzen. Anlass für seine Äußerung waren Ausführungen eines Regierungsexperten zum Thema gewesen: William Bryan vom Heimatschutzministerium hatte zuvor erklärt, dass Bleich- und Desinfektionsmittel den Erreger Sars-CoV-2 auf trockenen metallischen Flächen wie einer Türklinke rasch abtöteten. Trump nahm darauf Bezug und sagte: „Gibt es einen Weg, wie wir so etwas machen könnten - durch spritzen oder fast säubern ... wäre interessant, das zu prüfen.“ Das sei natürlich Ärzten zu überlassen. „Aber es klingt für mich interessant.“
Dies stieß auf viel Kritik und Spott - und zog öffentliche Warnungen nach sich. Die Katastrophenschutzbehörden der US-Bundesstaaten Washington und Maryland warnten Bürger im Anschluss vor der Einnahme von Desinfektionsmitteln. Auch der britische Konsumgüterkonzern Reckit Benckiser, zu dessen Marken Sagrotan gehört, erklärte am Freitag, dass Desinfektionsmittel „unter keinen Umständen“ verabreicht werden sollten.

Trump hatte am Donnerstagabend zudem über Optionen sinniert, starkes Licht „in den Körper“ zu bringen, um Corona-Infektionen zu behandeln. Bryan hatte zuvor geschildert, dass sich die Lebensdauer des Virus bei direkter Bestrahlung mit Sonnenlicht dramatisch verkürze.
Hier blieb Trump am Freitag bei seiner Position. Vielleicht gebe es etwas mit Blick auf Licht und den menschlichen Körper, das helfe, sagte er. Dies müsse man sich anschauen. Das sei jedoch Sache von Ärzten. „Ich bin kein Arzt.“

dpa

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