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100.000 bei Beerdigung eines muslimischen Predigers in Bangladesh

14:15
18.04.2020
Trotz einer Ausgangssperre wegen der Coronavirus-Pandemie haben am Samstag zehntausende Gläubige in Bangladesch an der Beisetzung eines muslimischen Predigers teilgenommen. Die Polizei in dem südasiatischen Land hatte mit der Familie von Jubayer Ahmad Ansari eigentlich vereinbart, dass nur 50 Menschen an der Beerdigung in der östlichen Stadt Sarail teilnehmen dürften. Doch angesichts der anströmenden Massen seien die Beamten machtlos gewesen, sagte der örtliche Polizeichef Shahadat Hossain.
Ein Vertrauter von Ministerpräsidentin Sheikh Hasina sprach von mehr als 100.000 Teilnehmern. Der beliebte Prediger war am Freitag im Alter von 55 Jahren gestorben.
In dem 168-Millionen-Einwohnerland gilt wegen der Coronavirus-Pandemie seit dem 26. März eine strenge Ausgangssperre. Offiziellen Angaben zufolge haben sich rund 2200 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, mindestens 84 Menschen starben.

AFP

Hinweise auf Covid-19-Fälle in Nordkorea

13:56
18.04.2020
Entgegen der offiziellen Darstellung aus Pjöngjang gibt es auch in Nordkorea einem Rundfunkbericht zufolge Coronavirus-Infektionen. Radio Free Asia meldet, dass die Behörden des abgeschotteten Landes in Mitteilungen an einzelne Organisationen und Bürgergruppen von bestätigten Covid-19-Fällen gesprochen hätten. Seit Ende März seien die Erkrankungen bekannt, berichtete der Sender unter Berufung auf zwei Insider. Die Zahl der Patienten wurde nicht bekannt.

Reuters

Spanien meldet mehr als 20 000 Corona-Tote insgesamt

13:04
18.04.2020
 Spanien hat offiziell die Marke von mehr als 20 000 Toten in Verbindung mit dem neuartigen Coronavirus erreicht. Das Land liegt mit der Zahl der Toten weltweit nach den USA und Italien an dritter Stelle. Die Zahl der Infizierten erhöhte sich nach Angaben der Gesundheitsbehörden vom Samstag auf mehr als 190 000, mehr als 74 000 sind inzwischen wieder genesen. Die Zahl der Toten stieg den Angaben zufolge binnen 24 Stunden um 565, die der Neuinfektionen um fast 4500.
Die Gesundheitsbehörden wiesen in dieser Woche auf Diskrepanzen in den Statistiken der Regionalverwaltungen hin. Die Zentralregierung wies die Regionen an, präzisere Daten zu liefern und dieselben Parameter zu verwenden. Das Tempo der Ausbreitung des Pandemiegeschehens hat sich in Spanien inzwischen verlangsamt. Es wird jedoch erwartet, dass die strikten Ausgangsbeschränkungen über den 26. April hinaus verlängert werden.

AP

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