Letztes Update:
20200419130043

Airbus schickt 3000 Mitarbeiter in Kurzarbeit

15:07
17.04.2020
Der Flugzeugbauer Airbus schickt rund 3000 seiner Mitarbeiter in Frankreich mindestens bis Mitte Mai in Kurzarbeit. Die kürzeren Arbeitszeiten, mit denen Airbus den Arbeitsmangel infolge der Coronakrise bewältigen will, gelten zunächst in den Werken in Toulouse, Nantes und Saint-Nazaire vom kommenden Montag an bis zum 17. Mai. Falls nötig, könne die Maßnahme aber noch darüber hinaus verlängert werden. Die Regeln für Kurzarbeit sind in Frankreich ähnlich wie in Deutschland: Unternehmen zahlen entsprechend der verringerten Arbeitszeit nur einen Teil des Lohns, der finanzielle Ausfall für die Mitarbeiter wird vom Staat teilweise ausgeglichen.

reuters

Brandenburg lässt bestimmte Demos in Corona-Krise wieder zu

14:34
17.04.2020
Das generelle Demonstrationsverbot in Brandenburg wegen der Corona-Krise wird wieder aufgehoben. Das Kabinett beschloss am Freitag, dass Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 20 Menschen auf Antrag möglich sind, wenn das vertretbar ist. Taufen und Bestattungen sind mit bis zu 20 Teilnehmern erlaubt.

dpa

Mehr als 136 900 Corona-Nachweise in Deutschland

14:29
17.04.2020
In Deutschland sind bis Freitagnachmittag mehr als 136 900 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: Mehr als 133 200 Infektionen). Mindestens 4020 (Vortag Stand 16.15 Uhr: 3740) mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.
Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert von Bundesland zu Bundesland. Zudem melden einige der Bundesländer ihre Zahlen jeweils nicht immer zur gleichen Uhrzeit. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.
Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 81 800 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.
Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 36 500 nachgewiesenen Fällen und mindestens 1164 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 28 600 Fällen und mindestens 808 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 26 600 bestätigten Fällen und mindestens 874 Toten.
Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 279,3 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 164,7. Allerdings ist die Anzahl der erfolgten Tests pro 100 000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch.

dpa

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