Letztes Update:
20200415173216

Dutzende neue Fälle auf den Galápagos-Inseln

13:55
15.04.2020
Auf den Galápagos-Inseln im Ostpazifik sind Dutzende neue Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus registriert worden. 48 Besatzungsmitglieder eines Schiffes auf der Insel Baltra seien positiv getestet worden, teilte die Provinzverwaltung in der Nacht auf Mittwoch (Ortszeit) mit. Die Patienten bleiben demnach bis auf weiteres auf der „Flora“ in Quarantäne.
Die Galápagos-Inseln gehören zu Ecuador und liegen rund 1000 Kilometer westlich des südamerikanischen Küste im Pazifik. Das Archipel zählt wegen seiner besonderen Flora und Fauna seit 1978 zum Unesco-Weltnaturerbe. Zu den nur dort vorkommenden Arten zählen Meerechsen, Landleguane und Galápagosfinken. 1835 besuchte Charles Darwin die Inseln. Seine Theorie von der Entstehung der Arten erhielt dort viele Denkanstöße.
Ecuador ist in Südamerika eines der am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern. Die Regierung riegelte die Galápagos-Inseln weitgehend ab und schickte Mundschutzmasken, medizinisches Material und Tests. Bislang wurden auf der Inselgruppe 72 Patienten positiv auf Sars-CoV-2 getestet.

dpa

Seehofer verlängert Grenzkontrollen um 20 Tage

13:49
15.04.2020
Das Bundesinnenministerium hat die seit März wegen der Corona-Pandemie geltenden Kontrollen an den deutschen Grenzen bis Anfang Mai verlängert. Die Maßnahme betrifft den Reiseverkehr über die Grenzen zu Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und zur Schweiz. Zudem gilt sie für Flugreisende aus Italien und Spanien. Die Kontrollen sollten nun für weitere 20 Tage bis zum 4. Mai in Kraft bleiben, sagte ein Sprecher von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Mittwoch in Berlin.
Die Grenzkontrollen sollen dazu beitragen, "die Infektionsgefahren durch das Coronavirus weiter erfolgreich einzudämmen", erklärte das Ministerium. Seehofer habe die EU-Kommission und seine Ministerkollegen in der EU über seine Entscheidung informiert.
Die Kontrollen gelten allerdings nicht für alle Außengrenzen Deutschlands: Kontrolliert werde dort, wo es besondere Erfordernisse gebe und die betroffenen Bundesländer diese Maßnahmen unterstützen, sagte der Sprecher. Das gilt etwa dann, wenn es in einem der Nachbarländer Corona-Risikogebiete gibt. 

AFP

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